Jeschurun
- Journal
- Jeschurun
- Volume
- 5 (1858-1859)
- Issue
- Heft 9 (Juni 1859)
- Article
- Siwan
- Date
- 1859-06-01
- Page
- 455 (sequence 11)
- Language
- German
- Belongs to
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Zum Feste der Gesetzgebung. 45S ״Volk, allesammt gerecht, als die Blüthe wiederholter Gottespflan- ״zungen, als das Werk seiner Verherrlichung, die Erbschaft der Ge- ״schichte antreten werde," bis zu diesem Ziele der gegenwärtigen Zeiten in der Menschheit nur das winzige Israel und in Israel oft nur eine kleine Minderzahl, einen kleinen Kern zu seinen Trägern zu haben. Es zittert nicht und es bangt ihm nicht, wenn der Abfall die Rethen seiner Treuen lichtet, wenn ihm auch nur ein ״Zehntel" bleibt und selbst dieses Zehntel immer wieder und wieder einer Decimirung anheim fällt — ועור בה עשיריה ושבה והיחה לבער —; es weiß, Abraham war auch nur Einer, als Gott ihn rief und mit diesem Einen seinem Gesetze die Zukunft eines Volkes pflanzte; es hat schon Zeiten der größten Verlassenheit überstanden und in der nächsten Generation wieder alle seine Sohne um sich und die Enkel derer als seine Bekenner leben und als seine Märtyrer sterben gesehen, deren Väter und Großväter auf seinen Trümmern stolziren zu können vermeinten. Sein Gott hat es verheißen ״daß er sein Volk nicht preisgebe und sein Erbe nicht lasse", daß er die Sprosse Abrahams Pflanze und Pflanze bis sie Alle eine Saat werde die Gott gesegnet, alle sein Werk werden zu seiner Verherrlichung, und das Grabscheit» dieser Pflanzung, das ״Werkzeug dieser Erziehung" — כלי אומנתו — ist wiederum nichts als dieses Gesetz. Denn es ist nicht nur die Milch unserer Kindheit, das Feuer unserer Jugend, das Licht unserer Mänuerzeit, der Wein unseres Greisenalters, es ist auch das Wasser, der Quell der Reinigung und der Wiedergeburt, nach allen unfern Verirrungen, in allen unser« Zeiten. Gott hat es ausgestattet mit der Kraft, uns immer wieder und wieder an sich zu ziehen, und der Geist den er in seine Worte gelegt, die Kräftigung und Beseligung die er seinen Anordnungen anvertraut, haben noch immer aus einen Ahas einen Hiskijah, aus einen Mcnascheh einen Joschiah folgen, haben noch immer hellenischen und sadducäischen prätentiösen Leichtsinn dem Makkabäerernft der Peruschim weichen lassen, haben noch immer die Enkel zu fassen gewußt, wenn sie auch die Väter fahren lassen mußten. Und es wird seine Kraft auch an uns wieder bewähren. Lasset immerhin hellenischen Leichtsinn und sadducäischcn Schwindel nochmals unsere ״Gelebrten und Neichen" ergreifen. Es kommt die Zeit, wo das Gottesgesetz wieder ein Quell I | m; Ät־ >hl, ich »g kei yj ,eas!it. ist 4 hrt i 1־ ack ers th- :4 cht 1