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Jeschurun · 1859-04-01 · Heft 7 (April 1859) · p. 383

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jeschurun
Volume
5 (1858-1859)
Issue
Heft 7 (April 1859)
Article
Halberstadt
Date
1859-04-01
Page
383 (sequence 4)
Language
German
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EornspMruz. 883 Hinderniß bleiben wird, das jüdische Wissen wie vordem volksthüm- ,׳ lich werden zn lassen, indem solche Kinder es sich niemals ganz an-! eignen. — Da nun die Stadtbehörde den Eltern es zur Pflicht gemacht ihre Kinder wenigstens am Religions-Unterricht theilnehmen zu lassen, so sorgt die Hascharath Zewy-Gemeinde-Schule auch dafür, daß am Sonntag Vor- und Mittwoch-Nachmittag nur solche i Lehrgegenstände auf den Schulplan kommen, welche für sie am geeignetsten und nothwendigsten sind. Bedauerlich bemerkt man den Unterschied der Fortschritte zwischeu Kindern, besonders Knaben, welche im freudigen Gedeihen durch h den alltäglichen Unterricht sich ganz in das Jüdische hineinleben und den gastirenden, bei denen das Jüdische doch nur Flickwerk wird, welches bald der Vergessenheit verfällt. Was steht zu erwarten, wenn solcher Religions-Unterricht in wenigen Stunden der Woche die al-!einige Vorbereitung werden soll zu der verheißenen Zeit, die Erde i soll einst voll werden der Erkenntniß Gottes, wie Wasser das Meer bedecken I — Selten hat eine so wenig zahlreiche Gemeinde sich des Glückes zu erfreuen im Besitze einer so wohl geordneten Schule zu wissen, die der Gemeinde gar keine Kosten macht, und bleibt es um so mehr zu verwundern, daß nicht Jeder ohne Ausnahme die erste! Ausbildung seiner Kinder dieser Schule anvertraut. Denn es stellt f sich als festbegründet heraus, daß Kinder namentlich Knaben auch in 4 andern Disciplinen bessere Fortschritte machen, wenn sie ihre erste; Ausbildung in der jüdischen Elementarschule erlangten, als wenn | sie gleich in die Ortöschulen gebracht worden. Nicht nur, daß die - Uebersülluug der Klassen jener Schulen nur die Abtheilung und 4 nicht das Kind berücksichtigen kann; sondern auch der Unterricht im \ Urtexte der heiligen Schrift und später im Talmud ist sehr getst- \ anstrengend, und artet nicht so leicht in Gedächtnißübung aus, wobei j Herz und Geist ganz leer ausgehen. 4 Dank der Wirksamkeit der hiesigen Hascharath Zewyschule fehlt 1 es hier nirgends an religiösem Sinne und guter Bildung, und Jungj litt ge und Jungfrauen, welche nach vollendetem Kursus in der jü- < bischen Schule in höheren Anstalten ihre weitere Ausbildung nach- 1 suchten, haben sich der Zufriedenheit ihrer Lehrer zu erfreuen, bef währen sich als gute und fähige Schüler, und behalten die Liebe j zur Religion und zu jüdischem Wissen bei. mann; nt Ar-!owohl, und ich ngnng!amkei nt get, das tigkeit. eschäft ׳erührt Pollack Habers nothnicht Baar

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