Jeschurun
- Journal
- Jeschurun
- Volume
- 5 (1858-1859)
- Issue
- Heft 7 (April 1859)
- Article
- Halberstadt
- Date
- 1859-04-01
- Page
- 381 (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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ו i Corrchonbcnz. 381 I .| Branüschweig, Gebrüder Levy in Hamburg, Sißktnd in Ballcnstädt. I Rasch gedieh das Werk und steht nun als ein stattliches Gebäude •1 vollendet, eine würdige Statte für ,תורד und עבודה. Es enthält schöne | Wohnungen für die Rabbinats-Asscssoren, welche zusammen mit un- I serm Rabbiner das hiesige Rabbinats-Kollegium bilden, und besitzt j als vorzüglichste Zierde den thurmartig sich erhebenden rechten Flüj gel, welchen die Synagoge bildet, die ein integrireuder Theil des s srühern Gebäudes gewesen war, und auch jetzt vielfach verschönert | als ein freundliches Gotteshaus Morgens und Abends einem Theile! unsrer Gemeinde zur Andachtstätte dient. Aus der Synagoge gelangt ן man in eine Bethhamidraschstubc, welche mit einer reichhaltigen Bib- ] liothek versehen, fleißig von jungen Leuten besucht wird, denen die ,; Herren Rabbinats-Assessoren, in freundlicher Bereitwilligkeit zu jeder; Zeit Lehrer im Talmud sind, und dazu beitragen, jene immer mehr >׳.i mit dem Lernen zu befreunden. Die genügende Räumlichkeit des g Bauplatzes gestattete dem Herrn Joseph Hirsch, dem eigentlichen Z Unternehmer des Baues, zugleich als Schulvorsteher durch den Neu- '•i bau noch einem andern Bedürfnisse in der Gemeinde a! zuhelfen. Zu den vielen Legaten hier, gehört vorzüglich die Schulanstalt oder Z das Institut Hascharath Zewy, sogenannt als der Nachlaß eines 3 Herrn Hirsch Borchardt, der 1796 sein Vermögen geheiligt, um eine j Anstalt zum Unterrichte in תנך und גמרא für arme Kinder außer ' i der gewöhnlichen תלמוד חורה zu gründen, in welcher auch die Elej mentarkenntnisse gelehrt werden sollten. Während des länger als j sechzigjährigen Bestehens, hat in manchen wichtigen Epochen diese j Schnl-Anstalt bereitwillig ihre Lehrkräfte der Gemeinde angeboten, H und sich in eine allgemeine Schule zur Aufnahme sämmtlicher Kin- J der verwandelt, unter der Bedingung, daß der Geist und die Ten- '1 denz von Hascharath Zewy auch in der allgemeinen Schule beibei halten werde, die Knaben zu חומש und גמרא anzuleiten, die religiöse "E Bildung der Jugend zu erzielen, und zugleich dem Zeitbedürfntsse! | Rechnung zu tragen. So wird cs nun seit drei und dreißig Jahren | gehalten. Bald aber fehlte es der Anstalt an ausreichendem Raum.; I Obgleich das Bedürfniß immer fühlbarer geworden, konnte kein gejH eigneres Lokal geschasst werden, bis endlich der vorgedachte Umbau J der Klaus unseren würdigen Vorsteher dazu eine günstige Gelegenheit bot. Er veranlasste den Rittergutsbesitzer Herrn Meyer Jacobson mann; h Arvwohl, utb ich ugmtg amkei m ge- | t, das I tgkett. | 'schüft erührt Sott ci cf jabers nothnicht I Baar