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Jeschurun · 1859-02-01 · Heft 5 (Februar 1859) · p. 257

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jeschurun
Volume
5 (1858-1859)
Issue
Heft 5 (Februar 1859)
Article
Dr. Barclay: "Die Stadt des großen Königs" [Rezension]
Date
1859-02-01
Page
257 (sequence 8)
Language
German
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von vr. M. Hirsch. 257 I ij Form eines Cylinders an. In einer Tiefe von achtnudzwanzig Fuß 1 befinden fich die von Walcott erwähnten Thorwege. Der Schaft er- 1 reicht mm eine Weite von zehn bis zwölf Fuß und wird wieder j viereckig; wenige Uards von dem Grunde jedoch verengert er fich j wieder und endigt in ein acht Quadratfuß großes Bassin. Die un- ן tere Kammer im Felsen bestinunt Barclay auf elf Fuß über dem j Grunde, während Walcott fie auf sechs angegeben. Folgt sodann j die genaue Beschreibung des gewölbten "Ganges, aus der wir nur; Hervorheben, daß jene oben erwähnte in den Weg gesunkene Säule! vielmehr als ein - absichtlich dahin postirter Felsblock erscheint, der j wohl auch als Damm dienen sollte, obgleich er nur einen Fuß sich ■ über den Boden erhebt. Er hat nämlich dieselbe Breite oder vielmehr Länge mit der Breite des Ganges, und ist an beiden; Setten angemauert. Was die Richtung betrifft, so geht der Gang; 39 Fuß südöstlich, wendet sich alsdann auf eine Strecke von 8 Fuß südwestlich, um schließlich 35 Fuß lang gerade nach Süden zu gehen. : Bis zu jenem Felsen steigt der Gang, wenngleich nur unbedeutend, nun aber senkt er sich plötzlich um drei Fuß und behält diese Tiefe s auf der wetteren Strecke von 14 Vg Fuß. Nur so wett konnte gemessen j werden. Denn die Decke, deren Höhe bisher nirgends weniger als; 5 bis 6 Fuß gewesen war, senkt sich allmähltg, bis sie das Wasser ■: berührt. Auf der letzten Strecke hatte der Gang sich nach und nach j zu einem Reservoir erweitert — jedes weitere Vordringen war jedoch uns möglich gemacht. Die GesamMtlänge des gemessenen Ganges oder j Canales beträgt 404Vr Fuß, jedoch versicherte der Führer, der schon j oft hier gewesen war um bet niedrigem Wasserstande das Wasser j aus dem eben erwähnten Reservoir in den Canal zu schöpfen, daß { er sich noch wenigstens 100 Fuß in derselben Richtung ausdehne; | soweit läßt sich aber in dem wieder sehr enge werdenden Gang nur 1 Vordringen, wenn fast gar kein Wasser darin ist. j Dr. M. Hirsch.

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