Mannheim
Compact Memory

Jeschurun · 1858-09-01 · Heft 12 (September 1858) · p. 649

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jeschurun
Volume
4 (1857-1858)
Issue
Heft 12 (September 1858)
Article
Der Sand am Ufer des Meeres
Date
1858-09-01
Page
649 (sequence 5)
Language
German
Belongs to
article
OCR quality
83% known words query
IRI
…/2932754-2932849-2932862-2942691--03955-2942759
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

No entity mentions on this page.

OCR text

649; Don Di. B. Ptaezet- Die Thorah ist sein Zauberschild Das vom Verderben es rettet, Die Thorah ist das Demantband Das seine Seelen verkettet. Harrt ans der Sand am Völkermeer, Wo Ungewitter erdröhnen, Umklammernd sic wie sein Panter, Mag Bosheit seiner auch höhnen: So liegt er da als SchutzeSwall, Der auserkoren zu wahren Die lichten Geistesfluren vor Des Wahnes finsteren Schaaren; Und auf ihm jene Fahne weht Mit Gott-erleuchteten Zügen, Vor deren Glanz entfleucht die Nacht Der stnnberückenden Lügen. Wohin — getrnbet selbst — die ihr Entlehnten Strahlen gelangen, Entsprießt dem Boden Heil, dem sonst Sich Trug und Jrrthum entrangen. Sie ist's, die vpferfrvhen Muth Dem harmvoll Schmachtenden fächelt Ins Herz und milden Balsam-Trost Dem Gramgebeugten znlächelt. Durchbricht ihr Licht die Thronen, die Dem Schmerzgewölkc entquellen, Wird Regenbogens Hoffnungsschetn Die düstern Blicke erhellen. Und keines Sturmes Wuth vermag Je diesen Damm zu verheeren, ES müssen seine Starrheit noch Der Wogen Stöße vermehren;

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.