Jeschurun
- Journal
- Jeschurun
- Volume
- 4 (1857-1858)
- Issue
- Heft 12 (September 1858)
- Article
- Eine assyrische Inschrift über den Wiederaufbau des Thurmes von Babel
- Date
- 1858-09-01
- Page
- 643 (sequence 5)
- Language
- German
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E!»S äWiW ZüWst Wtt ie» Wichrraufban NS!WMtSWill'l'MM' 64ä> gebrannten Ziegeln, das Innere der Mäner tvNdh׳ Mt WhW'Äsgestopft. Da nun die Ziegel zu andern Bauten verwendet und von den! Gebäud e abgebrochen "wurden, jo -hatte der' Rest - reichen Hält! mehr und bildeteunförmliche Hugel. -Wäs-nun NäbUchodoNofor über j seine eigenen Restaurationen sagt, gehört nach dem Gestaüdniß-Opjj perts zu den dunkelsten Stellen der Inschrift, obgleich sich philoloj gische Schwierigkeiten nirgends finden.- Man maßjcdöch"Mlig -seist/ s da selbst Beschreibungen von-Bauwerken oder-Bauunte-WehmMfieN I in modernen, ja t« :der eigenen Muttersprache ׳ 'oft für UNS uner-fäß-' jj lich bleiben d. h. wir verstchrwdie Worte, aber' die Worte gebe» s keine Vorstellung^ Der ״glückliche Monat" stft uns Noch unbekannt^!j obgleich wir die Namen'und bis MönogramWe! der Wolf bäbylostil-'!! scheN Monate besitzen. Wahrscheinlich war es jedoch׳ der ViyachNch ß der End-Monat (Februar-März).׳ Äis Oppert vermuthet. Ebest'lsv E räthscHast ist dir Stelle wo der König sagt, ja erhabe den-׳ehe-' E mals unvollendet gelassenen Giebel auf den Thurm gesetzt, ganz nach' | der Absicht des׳ altern Unternehmers. Sollten sich Baupläne,'oder I wenigstens Traditionen so lange Zeithindurch haben erhalten -können? ן Die Anschrift - schließtals Epilog mit einer Anrufung der Götter/- jj des Nebo, der Allwissenheit, die nach der erhabenen Vorstellung ׳der ji Ehaldäer sich selbst gebart, und die, ohne an der Erschaffung drtz 1 Welt theilgenomwen zu haben, ihre unabänderlichen Gesetze aufrechtz | erhält. Diese-Gottheit überwacht deshalb die Legionen des Himmels׳ -j und der ׳Erbe, sie hält die Ordnung auf Erden aufrecht, und aus׳ i ihrer Hand empfangen die Könige ihr Scepter ׳Und ihre Hoheit«! jj Wer Meradoch sei, der ׳'Lus den Inschriften Mardu? gelessu׳ 'wirb,!j weiß Hr. Oppert nicht zu sagen, nur verneint er, daß es der Pla- * :1 net Mars sein könne, wie man ans einer arabischen Lautähnlichkeit f jj geschlossen hat. Da aber der Gott in der Anschrift ermahnt wird, ״ jj er solle daS Beispiel des Vaters, der ihn zeugte, nachahmen, so r jj liegt es sehr nahe, Merodach den babylonischen Nationalgott, als 8! Sohn des Nebo anzusehen, da in der chaldäischen Mythologie De- ׳ ׳j sceudenten verschiedener Gottheiten aufzutrctcn pflegen. $ jj Die erste Entzifferung dieser Art von Keilschrift liefert min- ז jj bestens den Beweis, daß die assyrische Sprache zur semitischen Gruppe ' j gehörte, also verschwistert war mit dem Hebräischen, Syrischen, Chalj barschen, Arabischen und Aethioptschen. Die Inschrift selbst muß j - 4S