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Jeschurun · 1858-09-01 · Heft 12 (September 1858) · p. 622

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jeschurun
Volume
4 (1857-1858)
Issue
Heft 12 (September 1858)
Article
Grundlinien einer jüdischen Symbolik
Date
1858-09-01
Page
622 (sequence 2)
Language
German
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622 Grundlinien einer jüdischen Symbolik. 7. Milch. Beschneidung theilt diese Bestimmung mit einer ganzen Reihe anderer Gebote. Megillah 20 a. d. wird der größte Theil dieser Gesetze genannt, die vorschristmäßtg nur am Tage zu vollziehen sind. Es wird dort: ,הזיית טמא טח, מילה, קבלה, מליקה, הקטרה,, קמיצה, הגשר חנופה, שחיטה, סמיכה, וידוי מעשר, ויחי פרים, מוספין, נטילת לולב, תקיעת שופר, טהרת מצורע, עריפת עגלה, השקיית סוטה, הזייה genannt. Es hätte noch hinzugefügt werden können: ,דיני ממונות, עיבור שגה, קידוש ההרש מראות נגעים, חליצהו, נחלות, ודיני נפשות (Sanhedrin 32. Jebamoth, Rosch Hasch. 25 b.) נשיאת כפים nach Jerusch. (R. Ascher. Joma.) 1c. Fordert das göttliche Gesetz für irgend eine seiner Handlungen eine bestimmte Zeit, sei es als die Zunächst geeignete, sei es, wie in den meisten der hier genannten Gebote, mit solcher Ausschließlichkeit, daß die ganze Gültigkeit der Handlung dadurch bedingt ist, daß sie in der vorgeschriebencn Zeit geschehen, und z. B. das ganze!פסול קרב ist, chenn. Eine? Opferhandlung desselben, iשחיטה, סמיכה u. s. w. Nachts geschehen, das Urtheil nichtig ist, dessen Gerichtsver- Handlung Nachts eingeleitet, oder in Criminalfällen überhaupt Nachts verhandelt, so wie der Neumond nicht מקודש ist, dessen Sanktion nicht vollständig am Tage vollendet worden (Sanhedrin 11 b. ): so muß diese Zeit und ihr Gegensatz zw den menschlichen Verhältnissen überhaupt in einer so prägnanten Beziehung stehen, daß durch ihre Abwesenheit oder Anwesenheit der Charakter einer Handlung wesentlich modificirt erscheinen könnte. ׳ : Was: ist Tag und Nachtz was sind die! Tag--unddieNachtzeit für die Verhälbtisse des Menschen, welche Anschauung offenbart sich hier- Merriwädem:-.Gestchtckkeis-rmserkrheMgen:׳tJkluntwn^־ In ו der Geschichte der Schöpfung geht die Finsterniß dem Lichte voran: Jene bezeichnet : den Zustand des תהו und בהו, der subjektiven und! sbjvktivew Zndibidnalitätlvsigkeit,, der Uugcfchiebenhett für die Erkenutntß und die: Existenz (תהה rmd!:בהר, wovon .ני der um Erhörung! bittende Aus druck: eines׳ leidenden SchMerzustandes?). Dieses den Zustand׳ deS vollendeten! Daseins,!כי!!טובי!. Wein! .die Schöpfung :des׳.MchfscwLr-:ntcht׳.beststWNt׳/:b«r.!Züsta«d der Finsterntß aus.der Erdwekt! zu bannen, vielmehr׳ walten , beide in! steterst,.׳.: von-, Gott-geordnetem Wechsel: harmonisch!: über die Erdemit! jHem!! Tage!!steigt die'Erde austs ueues aus der. Finster,niß zum Lichte ,! Mit-ערב!, .dem HustandS dev״:׳WitzhjUU!^ jch^׳h:chvbn!chp):cheS ״Jneinaytzer-Ver-

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