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Jeschurun · 1858-08-01 · Heft 11 (August 1858) · p. 561

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jeschurun
Volume
4 (1857-1858)
Issue
Heft 11 (August 1858)
Article
Aw
Date
1858-08-01
Page
561 (sequence 7)
Language
German
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Aw» 561 t e t $ h!1 m | e. Z hj *e, en;3> es ihr en z״ )en bemd ih: aal icht varum? Weil man es nicht verstanden die Lust und Begeisterung frisch und wach zu halten, mit denen der Anfang begonnen, weil die Lust und die Begeisterung nicht die rechte und die wahre gewesen, die der Sache und nur der Sache und ihrem innersten Wesen galt und darum dauert und wächst, so lange die Sache und ihre Wesenheit dauert, und mit den Jahren an immer größerer, innigerer Bedeutung zunimmt, sondern ihren Ursprung nur dem Reiz der Neuheit und der hcrvorspringcndcn Beziehung verdankte, die der Anfang des Werkes für unsere Persönlichkeit gehabt, und daher schwindet wie jener Reiz abnimmt und die Beziehung unserer Persönlichkeit sich in der Alltäglichkeit verliert. — Und Israel? Wehe ihm, wenn die Begeisterung für seinen Beruf und die Freudigkeit für dessen Erfüllung nicht לשם שמים , nicht in dem einen einzigen Quell ihren Ursprung nehmen, der ewig ist, wie der Born aus dem er quillt, nicht in Gott und unfern Beziehungen zu ihm, und in dem Ursprung unseres Berufes aus ihm, und in der Bedeutung unserer Thätigkeit für ihn wurzeln, und dann ewig bleiben wie Gott und frisch wie alles Leben, das ans ihm springt, und ewig jung, wie jede Kraft, die er spendet. Wehe ihm, wenn seine Begeisterung und seine Freudigkeit שלא לשמה, an äußern Zufälligkeiten, an wesenlosen Vergänglichkeiten ihren Ursprung nehmen, und darum vergehen wie diese schwinden, wie diese den Reiz der Neuheit verlieren, wie diese sich in ihrer Blöße und Unzulänglichkeit erweisen! Wehe uns — wenn unser ganzes Verhältnist zu Gott und seinem heiligen Gesetze uns nur ein Schauspiel ist, das durch Veränderung spannen und durch Wechsel steigern und durch immer neue Erfindungen unser Interesse fesseln muß, wehe uns, wenn וגזשגחם בארץ, wenn wir stumpf, träg, gleichgültig, mechanisch, wenn wir ״alt" werden in unfern Berufe! Nicht umsonst tritt das göttliche Gesetz durch so viele seiner Institutionen immer wieder »nd wieder dieser dreifachen Gefahr des "וגושנחם" entgegen, hat nicht umsonst durch so viele Gesetze dafür gesorgt, daß Israel nie seines Ursprungs, nie seines wahren Perhaltnisses in Gegenwart nnd Zukunft vergesse, und zu immer frtscher Begeisterung für seinen Beruf geweckt werde.'Wie sein tägliches, ja täglich zweimaliges Opfer Jsraet imnier wieder und wieder das alte, erste Opfer wiederholen läßt, in welchem cs als das

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