Jeschurun
- Journal
- Jeschurun
- Volume
- 4 (1857-1858)
- Issue
- Heft 11 (August 1858)
- Article
- Aw
- Date
- 1858-08-01
- Page
- 560 (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
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560 Aw. wandelt als seine Umgebung es zurückstößt, es nur so lange Gott nachwandelt als seine Umgebung ihm Alles versagt, es nur so lange Gott nachwandelt als cs von Gott und nur von Gott Alles zu er- Marten hat; —-aber,tnS Land der Freiheit und der Selbstständigkeit, des Besitzes und des Ueberflusses gelangt, es immer weniger Gottes zu bedürfen vermeint, je mehr ihm seine Gegenwart bietet; cs vergißt, daß es nur durch dieselbe Hingebung und Liebe, durch dasselbe treue Nachwandeln sich das Glück zu erhalten vermag, durch welche cs sich desselben würdig gemacht: so wird cs zu aller Zeit sich immer mehr und mehr von Gott entfernen, statt Gott dem Nichtigen nachwandeln — und der Nichtigkeit verfallen, wie die Nichtigleiten, die seine Ziele, seine Götter geworden — Wehe uns, wenn wir Kinder und Kindeskinder zeugen und alt werden im Lande der Freiheit und des Wohlstandes!;ונושנחם! Ihr werdet alt werden im Lande!!׳ש, nicht;־־זקן זה שקנב חכמה י זקן!מן ist das geistig Gereifte, ist das was durch die Länge der Zeit nur gewonnen. ישן aber ist das, was durch die Länge der Zeit an Frische und Kraft, an Lebendigkeit und Schärfe eingebüßt, ist das, was — ״schlafen gegangen", wie das Wort in so tief inniger Sprachverwandtschaft bedeutet, und das ist das am Meisten zu fürchtende mit jeglichem unserm ״Altwerden" im Lande. Wie Vieles versprechen wir uns nicht oft von einem Kinde in seiner Bildung, von einem Manne in seinem Berufe, und sehen wir das Kind als Jüngling, den Mann nach Jahren bei feinem Werke, wie oft sehen wir uns da bitter in unser» Erwartungen getäuscht! Wie Vieles versprechen sich nicht der Jüngling, der Mann sich selbst von sich selber bei dem Antritt ihres Lebenslaufs und ihres Berufs, und welch ein bitteres Gefühl der Täuschung erfüllt nach Jahren ihre Brust wenn sie vergleichen was sie geworden und geleistet, mit Dem, was zu werden und zu leisten sic gehofft! Mit welchen begeisternden Hoffnungen werden Werke begonnen, Ehen geschlossen, Anstalten gebaut, Vereine begründet, Gesellschaften, Gemeinden, Volkerverbinduugen gestiftet, und wie oft bewährt sich da der alte Spruch in umgekehrtem Verhältniß: mit Jubel und Festlichkeits-Programmen hat man die Saat der Hoffnung gestreut, schamroth und seufzend schleicht man nach Jahren mit der kärglichen Ernte nach Hause. Und warur uni j UN! der | un i hei der hei dct wi j sick; die i Er! 111! ui, ' sp' T! i sei!fei i wi di! I f«; ur fe■ st> u! Z "1 g׳ £)( st ch d!