Jeschurun
- Journal
- Jeschurun
- Volume
- 4 (1857-1858)
- Issue
- Heft 10 (Juli 1858)
- Article
- Zur jüdischen Schulfrage
- Date
- 1858-07-01
- Page
- 530 (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
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530 Zur jüdischen Schulftage, NI. Bombardement eröffnet, es hagelt Ehrentitel, hier ״Hengstenberg" dort ״Lev" und ״Inquisition", ״Unfehlbarkeit", ״alleinsclig^ machender Glaube", ״einschmnggeln", ״canonisiren", ״verketzern", re. Da das alles Dinge sind, gegen die wir mit dem Aufgebot unserer geringen Kräfte wo wir noch Gelegenheit hatten angekämpft haben, so^ vergaßen wir ganz in welcher Weise unser Name zuerst genannt worden war, glaubten vielmehr zu Hülfe gerufen zu werden und traten nengierig näher, zu sehen wer denn der Glückliche sei, gegen den so gewichtige Streiche geführt werden - und siehe da, unser wackerer Kämpe haut und sticht nach einem — Bilde, das seine fruchtbare Phantaste ihm geschaffen. Doch das würde uns weiter nichts angehen, wenn er nur nicht so liebenswürdig wäre jenem Popanz den Namen des bedauernswürdigen Schreibers dieser Zeilen zu geben und alle Welt glauben zu machen, er bekämpfe — nn s. Wir gestehen jedoch, auch dies würde uns nicht so weit berühre», daß wir den Artikel ״Noch ein Wort zur jüdischen Schulsrage" in dem jüngsten Heft dieser Zeitschrift einer Antwort, geschweige denn gar einer eingehenden Erwiederung würdigen sollten; denn jener Artikel trägt einen Grad von Flüchtigkeit und Oberflächlichkeit zur Schau, er verräth auf jeder Seite so sehr, daß sein Autor unsere Artikel kaum gelesen, keinenfalls aber verstanden, ja daß er sogar seine eigenen Sätze nicht verstanden, daß wir in der That ohne Ueberhebung uns wohl zu der Ueberlegung veranlaßt sehen dürften, ob wir nicht durch ein einziges Wort der Erwiederung unserer Ehre zu nahe treten. Jedoch die Rücksicht auf die heilige Sache, für die wir das Wort ergriffen und vor der jede andere weit in den Hintergrund tritt, scheint ein Anderes zu erheischen. Während es uns persönlich ganz gleichgültig sein kan», ob irgend Jemand, der noch dazu nur ans dem zweideutigen Halbdunkel der Psendonymität es wagt seine Derdächtigungen gegen uns zu schlendern, sich den Anschein giebt, als habe er nöthig im Gegensatz zu uns die Wahrheit aufzustellen, daß es keinen alleinseligmachenden Glauben gebe und keine alleinseligmachende Auffassung und daß ״man den menschlichen Geist nicht in den Glauben an eine Thatsache pressen (sic) könne die er nicht für wahr hielt" re. 1c. so kann es uns nichts weniger als gleichgültig sein, wenn man die Sache die wir vertreten mit den Ausgeburten der Schwärmerei und des Obskurantismus, des Fanatismus und der; best : gla! übe seii viel Bit ftm;,,ai not me bet Ar mi;Ar in dei bei un bvi we ge fit da :© O E ״8 Ul a> g' U <S d