Jeschurun
- Journal
- Jeschurun
- Volume
- 4 (1857-1858)
- Issue
- Heft 8 (Mai 1858)
- Article
- Aus Hamburg
- Date
- 1858-05-01
- Page
- 426 (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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426 Aus Hamburg. Eine neue Epoche erblühte der Anstalt als der sel. חכם Benays זצל mit ltebernahme seines Amtes zugleich,Ephorus der Schule ward. Der Lehrplan י' wurde nach den inzwischen anders gewordenen Zeitverhältniffen erweitert, und umfaßte neben dem gründlichen Unterricht in allen speciell jüdischen Fächern, den ganzen bürgerlichen Unterricht. So segensreich auch das Institut in dieser Gestalt,,fortwirkte und so manches wackere Gemeindemitgtied wir aus demselben hervorgehen sahen, so genügte doch in den jüngsten Jahren weder die Räumlichkeit für die inzwischen bedeutend vergrößerte Schickerzahl noch der Lehrplan den gewachsenen Ansprüchen der Zeit, Für 70 Kinder war das Haus errichtet und jetzt belief sich, die Schickexzahl auf mehr als 250. Der Mangel war leicht einzusehen, die Abhülfe jedoch schwer zu bewerkstelligen. Die Mittel, der Anstalt bestanden nämlich außer dem eigenen Schulhause und einiger Legute, in freiwilligen Beiträgen wohlthätiger Gemeindemitglieder und einem jährlichen festen Zuschuß aus der Gemeindekasse.. Dieser Etat reichte eben hin, die laufenden Ausgaben des Instituts nothdürstig zu decken. An Ansammlung von Capitalien oder an Uebernahme einer bedeutenden Schuldenlast konnte und durfte die Verwaltung nicht denken. Seit mehreren Jahren wurden zwar auch Kinder demittelter Eltern gegen Erlegung eines freiwilligen Schulgeldes aufgenommen, aber theils scheuen sich noch immer die Wohlhabenden ihre Kinder mit denen der Armen in eine Schule zu schicken, theils auch genügten die Leistungen der Anstalt denjenigen nicht, die ihre Kinder für die sogenannten bessern Stände erziehen wollen; die ans diese Weise gewonnene Einnahme blieb daher auf ein Minimum beschränkt. Den Anfang zur Verbesserung dieser financieller, Lage machte ein Legat des sei. Bürgermeister Behncke, der der Gemeinde, 12,000 fl. zu wohlthätigen Zwecken vermachte und die der Gemeinde- Vorstand der Schulverwaltung überwies. Nachdem eine in der Ge- . metnde veranstaltete Sammlung eine ziemliche Sumnie gebracht, eine zinsfreie Anleihe zur Abtragung in jährlichen Raten das Fehlende completirt hatte und das alte Schulhaus verkauft war, konnte an einen Neubau gedacht werden. Man acquirirtc einen Theil des von dem Gemeiudevorstand zum Zweck eines Synagvgenbaues angewordenen großen. Platzes und bald erhob sich auf demselben ein Gebäude, das wir dreist eine Zierde für unsere Gemeinde nennen dür- ׳er kle eir ein i>ci Uni ün Di dis gai ge, the the da, a״> ricl ha> stäi pla au! Ge saß öff, wi, Set ged Th mci hä, gen »er der ihn