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Jeschurun · 1858-05-01 · Heft 8 (Mai 1858) · p. 418

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jeschurun
Volume
4 (1857-1858)
Issue
Heft 8 (Mai 1858)
Article
Aus Hannover
Date
1858-05-01
Page
418 (sequence 2)
Language
German
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418 AuS Hannover. gen und Insinuationen und einer völlig unmv ti v irten Erklärung auf diese Correspondenzen zu antworten weiß. Die Sache, für die wir das Wort ergriffen, liegt uns jedoch zu sehr am Herzen, die ganze Gestaltung unseres Gemeindelebens und des Lebens in unserer Gemeinde ist uns zu bedeutend, besonders aber das israelitische Lehrerseminar, eine Anstalt, ״die wahres Lebensbedürfniß für die Gemeinden, die eine der wenigen Stätten zur Bildung jübischer Lehrer" in der That ist, zu wichtig und wir knüpften eben an diese bu bä zis sie wa un me •t ge׳ Anstalt zu große Hoffnimgen^'sür. :hje, ׳,EnWckelrmg und Blüthe deS jüdischen Geistes und Lebens in unserem Lande, als daß wir nicht hier Anlaß nehmen sollten unser» Standpunkt zu diesem Allen klar unv deutlich zu machen. Vor Allem scheint es uns denn doch eine zum Mindestens ganz eigenthümliche Kenntniß des öffentlichen Wortes der Presse zu sein, die Correspondenz einer so allgemein anerkannten und geachteten Zeitschrift, wofür der ehrcnwcrthe und charaktervolle Name der Redaktion als ״verantwortlich" einsteht, ״anonym" zu nennen, uin damit dieselbe auf das Niveau mit Pamphleten und Schmähschriften zu stellen. Herr Ländrabbiner Or. Meyer sollte doch so vertrant sein mit den Gebräuchen der Presse in Deutschland, um zü wissen, 'dH in keiner einzigen Zeitschrift Artikel von Corresp011detttett, die als solche von der Redaktion angesehen werden, die Unterschrift derselben tragen. Ist die Feder ehrenhaft Und das Wort wahr, so tritt dasselbe als Ausdrück der Wahrheit, nicht Äs persönliche Ansicht Dieses oder Zetten vor das Forum der Oeffentlichkeit. Wir besinden uns trotz aller Preßgesetze, Gott sei Dank, noch nicht in dem Zustände der französischen Presse, welcher man durch das Gebot her Namens-Unterzeichnung eines jeden Artikels die Macht des öffentlichen Wortes nehmen wollte, ttnd dadurch jeden Buchstaben der Deutelei und Verdächtigung eines jeden Andersgesinnten überantwortet, der aus den Privatbeziehungen des Verfassers so viel herausconjecturiren kann, wie es ihm beliebt, um sagen zu können: der Verfasser beurtheilt dieses so, weil — nicht dieses seine Ansicht ist — weil N. N. so oder so zu ihm steht u. s. w. Wir richten indessen an Herrn vr. Meyer die FMe, die erliste Frage, deren bejahende Beantwortung wir in seinem Interesse von ßhm nicht vor der Oeffentlichkeit, wohl aber vor dem strengen Tri- Rx wt tu. vtc Re das rig hei nu Uu Ni art sich der vie wil bei lick am ״kl Th son keil uns we^ wir die die

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