Jeschurun
- Journal
- Jeschurun
- Volume
- 4 (1857-1858)
- Issue
- Heft 8 (Mai 1858)
- Article
- Zulika
- Date
- 1858-05-01
- Page
- 411 (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
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Mika. )te cht sts as en m en wrn nn fe, mün mnd ol- )er >en tg, ste che he, rßt die atht, res im ei- >lke her soll!bet ■M mi Sin׳ solch unerhörter Widerstand, dem Fürsten geleistet könnte M-r mit dem Tode gesühnt werden. Der Befehl zur Enthauptung war alsbald gegeben. Die schönste der Jungfrauen im dem Schmücke der Jugend, in der Blütste der Jahre wurde zum Richtplatze׳ geführt: Auch der Henker wollte noch zuvor das Mittel der Ueberredung zmü letzten Male gebrauchen, in einer Weise die nur der Henker kennt und die nur er vollbringen kann. Auf dem Schaffotte versetzte er seinem Schlachtopfer mehrere Stiche mit dem Schwerte in den Nacken und forderte sie zum Gehorsam auf. Kafir ben Kafir! rief das muthige Mädchen, spare deine Mühe! und mit dem Ausrufe: Höre Israel! Gott allein ist unser Herr, er ist einzig! siel das Haupt unter dem wuchtigen'?Hiebe des Schergen. Mit dem zum Himmel aufspritzendeMBlutstrahl entwich die Wnth des Fürsten; er fühlte Reue^und hätte gerne das Leben zurückgerufen zu der schönen entseelt daliegenden Hülle. Ohnmächtige Macht der Mächtigen! zu zerstören vermögen sie das Saitenspiel, aber auch nicht eine Saite neu aufzuspanneu! Der Leichnam wurde dem Nasi der Gemeinde, Raphael Zorphati, zur Bestattung übergeben. Auf Zulira's Grab errichtete man ein Monument und wird dastelbe noch heutigen Tages von Juden und Arabern als eine heilige Stätte verehrt. Als heiliger Eid gilt noch ietzt der Schwur bei Zulika's Angedenken. Der Prinz setzte den Eltern seines Opfers einen Jahrgehalt aus; zwei der Schwestern verfielen tmArrsinnWbEdas Schicksal Zulika's. Ich habe iw Jahre 1854 fdke^Bekanntschaft ihrer Familie gemacht und Augenzeugen ihrer Hinrichtung gesprochen. Von verschiedenen afrikanischen Chacharntm^ist Zulika's Heldenmuth und Gottesfurcht in Gedichten behandelt worden. Von einigen, die mir zu Gesichte kamen, habe ich Abschriften genommen. Tretet heran, Mütter und Töchter meines Volkes, an das Grab Zulika's; lernet die Größe kennen, die hier gelebt. Seht, das that ein unwissendes, ungebildetes, würdet Ihr sagen, afrikanisches Mädchen, das von allem Flitter und Staat Nichts wußte, das