Jeschurun
- Journal
- Jeschurun
- Volume
- 4 (1857-1858)
- Issue
- Heft 8 (Mai 1858)
- Article
- A. Haesters' Lehr- und Lesebücher für israelitische Schulen [Rezension]
- Date
- 1858-05-01
- Page
- 399 (sequence 6)
- Language
- German
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r t, d il it n iil lg -ש m res be st, aer lte nich er dtlst- >eew jat er ervir >as Lemd vie L. Die" Fibel. 399 wird er sich freuen, daß auch von diesem Geist, der die religiöse Weihe nicht in die Tempel bannt, der Eltern zu Priestern, Hans und Tisch zu Tempel und Altar macht und den Gipfel seiner Beseligung.tm Kreise der Familie feiert, daß auch von diesem jüdischen Geiste bereits ein wenn gleich nur schwaches und getrübtes Echo Antheil auch nichtjüdischer Häuser und Kinder geworden und dort, wenigstens Einmal im Jahre eine im Heidentbume nickt geahnte Seligkeit verbreitet. Er, der jüdische Knabe, das jüdische Mädchen, wie viele Weihnachtsabende bringt ihnen das Jahr! Jede Woche ihren Sabbath-Abend, jede Jahreszeit ihren Fest-Abend, die immer wiederund wieder und in immer wechselnder Stimmung der Erinnerung und Weihe Eltern und Kinder, um den häuslichen Tisch vereint, — nicht zu einem gestorbenen Mittler — sondern zu dem lebendigen Gott aller Vergangenheit und Gegenwart emporheben, der nicht in kindischem Tand, der in seiner auch dem kindlichen Gemüthe fühlbaren Nähe die Bescheerung seines Segens in dem Frieden und der Ruhe, in der Heiterkeit und der Freude und in der ganzen Beseliguug des hieniedigen Daseins bringt!! Seien daher nur die jüdische Erziehung, der jüdische Unterricht unserer Jugend die rechten, seien nur unsere Lehrer und Erzieher von dem ächten jüdischen Geiste und der ächten jüdischen ErkeunLniß erfüllt, so wird unfern Kindern die Bekanntschaft mit den christlichen Elementen im Lesebuche und im Leben nicht schaden, so werden diele Elemente ihren Lehrern und Erziehern nur.. willkommene Gelegenheit bieten, auch in diesen gegensätzlichen Beziehungen die hohe Sendung des Judenthums und die durch Nichts zu überstrahlende Fülle seiner Seligkeiten in immer klareres Licht zu setzen. Wir glaubten jedoch diese Bemerkung au dieser Stelle um so weniger unterdrücken zu dürfen, damit nicht .allzuängstliche Eltern und Lehrer bei der Auswahl ihrer Lehr- und Lesebücher aus dieses Moment ein allzugroßes Gewicht legen, und sich in ihrer Wahl für ein Lehr- und Lesebuch nur durch den einzigen Vorzug bestimmen lassen mochten, baß in ihm alle christlichen Elemente ausgeschieden, wenngleich es im Uebrigen sich für ihre Lehrzwecke weniger als ein anderes empfiehlt, in welchem hie und da christliche Elemente hervertreten. 26 .