Jeschurun
- Journal
- Jeschurun
- Volume
- 4 (1857-1858)
- Issue
- Heft 8 (Mai 1858)
- Article
- Ijar
- Date
- 1858-05-01
- Page
- 390 (sequence 8)
- Language
- German
- Belongs to
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- IRI
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Und was sag ich meinem Schmäher? Ich leg' die Hand auf meinen Mund, — Wie lange aber, Gott?! אלדי׳ באן«« שפע« Gott, gehört haben wir davon, unsere Väter haben uns erzählt, Was Du in der Vorzeit für uns gewirkt — — Nun aber schon mehr als tausend Jahre in Kummer und Seufzen, Hat unsere Seele,MvorD Bruch und Jammer, an Glück zu denken verlernt, Denn um dich würgt man uns hin und achtet uns wie Metzgerschaafe. Jahrhundert nach Jahrhundert harrte unser Herz, Aber weit hinaus blieb das Ende und Heilung lwollte^nicht kommen. Im Cykel ״Ranu" deuteten wir uns Heil, hofften wir auf Glück und es kam das Aergste, Aus Zeit der Heilung und es war der Schrecken da. Vereint im Rath, steinharten Blicks, Völkermassen Stürzten über uns wie schäumende Flnthen, Ihr wüthiger Zorn wollt uns lebendig verschlingen, Kinder und Weiber trug man zur Schlachtbank hin, Würgte die Knaben auf der Straße, die Jünglinge in unfern Gaffen, Achtete der Lehrer Angesicht nicht, hatte für Greise kein Erbarmen. Vor dem Schrei der Hvhnnng und der Lästerung, Vor dem racheschnaubenden Feind, Die uns von dir losreißen, Zum Abfall von deinen Pfaden uns verführen wollen Erstarrt unsere Seele bestürzt ob der Bckehrungswuth — Und auch dieses solltest du nicht ahnden Auch darvb nicht als Rächer anfstehen?! — —