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Jeschurun · 1858-04-01 · Heft 7 (April 1858) · p. 348

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jeschurun
Volume
4 (1857-1858)
Issue
Heft 7 (April 1858)
Article
Nissan
Date
1858-04-01
Page
348 (sequence 18)
Language
German
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348 Niffan. Standpunkt erheben, der sie auf Adlerflügel hoch hinauf iu das Bereich einer göttlichen Freiheit emporträgt, welche die Berechnnnz aller, die bloße stoffliche Welt mit ihren nothwendigen Cousequenzen als Faktoren der Zukunft verehrenden ״Klugheit" zu Schanden macht. Seht, darum ist uns יציאת מצתים nicht nnr das Faktum, das einst den Grund und Boden zu unserer historischen Vergangenheit legte, ist nicht nur das Faktum, dessen historischer Erinneruug alljährlich unser Frühltngsfest geweiht ist, nein, es ist das Faktum, das jeden Augenblick unsere Gegenwart trägt und das den Boden eines jeglichen Strebens in die Zukunft für uns bildet. Jeden Tag gehen wir neu aus Mtzraim, jeden Tag sehen wir Gottes Gericht über unsere Häuser dahin schreiten, stehen jeden Tag mit unfern Vätern und Mütter. am rochen Meere, und wie die Blüthe ihres Rettungsgesangs der Gedanke war, daß, sowie Gott da gewaltet, Er so in alle Zukunft hin regieren und walten werde, ד' ימלוך לעולם ועד , also schließen wir überall גאולה לתפלה , rüsten uns überall für jeden in die Zukunft hinführenden gegenwärtigen Augenblick durch das Gedächtniß dieser alten ersten Geulah, weil eben sie uns in Gott unfern Go8l, in Gott allein unfern Erlöser, unfern alleintgen Erlöser zeigt, ihn aus schauen läßt, wie Er nicht nur über Himmel und Himmels Himmeln thront nnd mit seiner Allmacht Wink die Welten lenkt, sondern wie Er nahe ist auf Erden, nahe jeder Menschenbrust, die ihn sucht und mehr noch als durch den Abglanz der Himmel und der Allmacht Donner, der die Welten erbeben läßt, sich durch seinen Abglanz in der Brust der Sterblichen, durch die Ihn wtederstrahlende Erkenntniß, durch die Ihm zu wallende Regung der Menschengemüther und durch die Stege verherrlichen will, die seine Waltung in der Menschheits-Entwickelung in Gewinnung der Herzen und Hütten, der Familien nnd Völker in immer größerm Maßstabe feiert. Boden unserer Gotteserkcnntniß ist Jeztath Mizratm, ist einzig ewiges Dokument für unfern ganzen jüdischen Gottesbegrtff mit Allem, womit derselbe sich von allem Andern scharf und entschieden abgräuzt, was der Wahn des Heidenthums, was die Spekulation der Phtlosophems, was das Postulat der Naturbetrachtung und was auch die getrübte Gotteslehre des Christenthums unter dem Namen das r׳st chr stis UN! lös! fei« riet egy Vä Go üb! fre des Bl nn> 8״ St der G. ent ge Pl der zur un au 1ti< de bei M erl all

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