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Jeschurun · 1858-04-01 · Heft 7 (April 1858) · p. 339

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jeschurun
Volume
4 (1857-1858)
Issue
Heft 7 (April 1858)
Article
Nissan
Date
1858-04-01
Page
339 (sequence 9)
Language
German
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Niffan. 339 Jeztath-Mtzraim-Thatsache in unser« Kreis und spricht seinen lauten, Welten erschütternden Protest:!אני ד' Fort mit der Selbstsucht, fort mit der Vergötterung des menschltchen ״Ich"! Es gibt nur Einen, der: ״Ich" sagen kann und das ist der, ״Der seine Hand über die Himmel reicht und spricht: Ich lebe ewig!" Ich allein bin ״Ich", ״Ich tobte und belebe, Ich schlage und Ich heile und meiner Hand entzieht man Nichts!" Fort mit dem Materialismus, fort mit der Vergötterung der stofflichen Welt! Und hättet ihr diese ganze Welt mit allen ihren Stoffen und Kräften in allen ihren Gesetzen und Erscheinungen be-- griffen und verstündet sie von diesen ihren Gesetzen ans meisterlich zu handhaben, ihr vermöchtet doch nicht für den nächsten Augenblick einzustehen, auch nicht einmal der nächste Augenblick wäre euer. Denn alle eure Berechnungen, alle eure Consequenzen macht das Eine zu Schanden, daß: אני ד׳, daß Ich 'ד, daß ich nicht nur der Gott der Vergangenheit, nicht nur der Gott der Gegenwart, daß vor Allem der Gott der Zukunft Ich bin und über jeden kommenden Moment frei ihn gestaltend gebiete! Ich bin nicht nur der sein wird, Ich bin — wie mein Name euch sagt — der, der jeden kommenden Moment gestaltet! Mein Werk ist die Welt mit ihren Stoffen und Kräften und Gesetzen, die ihr berechnet. Allein Ich stehe frei über mein Werk und seine Gesetze, die Ich geschaffen. Eure Berechnungen sind richtig, so lange Ich die Gesetze walten lasse, die Ich gesetzt, und in Verhältnissen, für welche Ich sie walten lasse. Eure Berechnungen sind falsch, sobald und wo Ich zum Heile eines Menschen, zum Heile eines Volkes, zum Heile der Gesammtmenschheit, die Ich in ihrer freien Entwickelung erziehe, eingreise in diese Welt, und ihre Gesetze ändere, und ihre Consequenzen hemme und Neues im Himmel und auf Erden und in der Brust des Sterblichen bilde und einen neuen Himmel und eine neue Erde und einen neuen Geist und ein neues Herz im Menschen schaffe, wie cs mein freier allmächtiger Wille nach meiner Barmherzigkeit und Liebe für das von mir zur freien Göttlichkeit erzogen werdende Menschengeschlecht in jedem Augen blick entschließt. Was Ich euch bereits dahingestellt, das köM ihr notdürftig znsammeneonstruiren; aber die Zukunft entzieht sich

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