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Jeschurun · 1858-01-01 · Heft 4 (Januar 1858) · p. 195

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jeschurun
Volume
4 (1857-1858)
Issue
Heft 4 (Januar 1858)
Article
Grundlinien einer jüdischen Symbolik
Date
1858-01-01
Page
195 (sequence 12)
Language
German
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Grundlinien einer jüdischen Symbolik II. 2. 195 Gott, mein Herr, gesprochen! Wer cs hört, der höre es, wer cs läßt, der lasse cs; denn ein Hans des Ungehorsams sind sie. Nimm dir aber, Menschensohn, eirien Ziegel, stelle ihn vor dich hin »nd grabe darauf eine Stadt aus: Jerusalem. Gestalte eine Belagcrnng darum, baue Bollwerk, schütte Schanze auf, ordne Lager darum und stelle Sturmböcke dawider ringsum. Und eine eiserne Pfanne nimm dir und stelle sie als eiserne Wand zwischen dich und die Stadt und richte deinen Blick auf sie, sic soll in Belagerung jfehi, Symbol sei es für Zisraels Haus. Du aber lege dich tauf deine linke Seite und lasse darauf die Sünde Jisracl la-!stcn. So viele Tage, die du auf deiner Linken liegst, trägst du!ihre Sünde. Ich gebe dir die Jahre ihrer Sünde zur Zahl der!Tage, 390 Tage, so trägst du die Sünde des Hauses Israel. Und!hast du diese vollendet, so lege dich ferner ans deine Rechte und j trägst die Sünde des Hauses Juda 40 Tage. Je einen Tag für j ein jedes Jahr habe ich dir bestimmt. Zur Belagerung Jerusalems; richtest du dein Angesicht, dein Arm sei entblößt, und so verkündest s du über es. Siehe, ich habe dir Bande angelegt, du wirst dich nickt von einer Seite aus die andere Seite wenden können, bis die 1 ' -Tage deiner Belagerung voll sind. Und nimm dir Weizen und Werste, Bohnen und Linsen, Hirse und Spelt und mische sie in fein Gefäß, und bereite es dir zum Brode für die Zahl der;Tage, die du auf der Seite liegst, 390 Tage sollst du cs essen |u. f. w. u. s. w. Da sprach Gott: so werden Israels Söhne ihr sBrod unrein unter den Völker:: genießen, wohin ich sie verstoßen fu. s. w. n. s. w. Nimm dir ferner, Menschensohn, ein scharfes sSchwerdt als Scheermcsser und führe es über Haupt und;Bart und nimm die Gewichtöwage und thcile sie. Ein Drittel s verbrenne tu Feuer in der Mitte der Stadt gegcn das Ende der!Bclagernngstage, und ein Drittel nimmst du und schlägst mit dem s Schwerste ringsum und ein Drittel zerstreust du in den Wind und :das Schwerdt werde ich ibm nach zücken. Und nimmst auch von da einige wenige Gezählten, und knotest sie in deine Gewandecken; aber auch von diesen nimmst du wieder und wirfst sie in den Brand; und verbrennest sie in dem Feuer; denn von ihin wird Feuer znm ganzen Hause Israel gelangen. So hat Gott gesprochen, dieses Jerusalem, ich hatte es in die Mitte der Völker gesetzt u. s. w. u. s. W-" *) *) Ezech. 3. 4. 5.

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