Jeschurun
- Journal
- Jeschurun
- Volume
- 4 (1857-1858)
- Issue
- Heft 4 (Januar 1858)
- Article
- Grundlinien einer jüdischen Symbolik
- Date
- 1858-01-01
- Page
- 184 (sequence 1)
- Language
- German
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Grundlinien einer Wischen Sqmbslik. II. 2. Mit der Ertheilung des Namens Jisrael war di? Ossenbarung an die Stammväter ihrem wesentlichen Inhalte nach abgeschloffen. Das werdende Volk kannte seine Aufgabe und sein Geschick. Mtlah, die Beschncidnng, vergegenwärtigte ihm fort und fort seine Aufgabe, Gtd Hannascheh, das durch das Haft sehnen- Verbot verewigte Nacht-Erlebniß des Ahn's, hielt ihm stets die geschichtliche Zukunft vor Augen, die es mit dem.Namen Jisrael überkommen. Also gerüstet geht es der dem Abraham verkündeten Prstfungszeit in dem Gluthofen Mizrajinls entgegen. Die Jahrhunderte der Fremdlingsschaft und der Knechtschaft und des Elends erfüllen sich und die Sendung Moschehs beginnt, Moschehs, von dem es heißt: ״Mund zu Mund spreche ich mit ihm, in klarer Anschauung und nicht in Räthseln", (IV, 12, 8), deffen Sendung es eben erforderte und dessen Große eben darin'bestand, daß Gott nicht durch Symbole mit ihm sprach, der vielmehr das unmittelbare, unvermittelte Wort Gottes, sein Gesetz dem Volke zu bringen hatte. ״Wäre er eurer Propheten Einer", sprach Gott von ihm zu Aaron und Mirjam, ״durch sinnliche Erscheinung würde ich mich ihm kund thun, durch Träume mit ihm reden", ich würde ihm meine Aufträge durch Vermittlung symbolischer Erscheinungen ertheilen, die von ihm erfaßt, tu Gedanken übersetzt und in seine Sprache