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Jeschurun · 1857-10-01 · Heft 1 (Oktober 1857) · p. 17

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jeschurun
Volume
4 (1857-1858)
Issue
Heft 1 (Oktober 1857)
Article
Schofar
Date
1857-10-01
Page
17 (sequence 17)
Language
German
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Schöfar. 17 angehören, fortan ganz anzugehören wagten, uns los rissen von Mn, unsere Gesetzestreue erschütternden Einflüssen, los von allen Verhältnissen, Rücksichten , Bedenken und Berechnungen, die uns in die jenseitige Richtung verlocken, und wir uns einmal entschlössen, ganze Juden zu sein! Siche es ruft uns die Thekiah zu Gott, es mahnt uns Thrruah zum Aufbruch, und es ermuntert uns die Thekiah, GM zu folgen^ mit all unserer Habe, mit Weib und Kind, mit Geschäft und Haus, Gott zu folgen, dahin zu ziehen, wo die Bundeslabe seines Gesetzes voranziehet, sein Hetligthum mitwandelt und seine Wolken- und Feuersaule Schutz und Segen am Tage und Licht und Leben in den dunkelsten Nachten unseres Daseins verheißt. Nur dort, dort, dort wohnt unser Heil, dort unser Segen, dort unsere Zukunft allein — — — Und unser Gemeindeleben, wo ist es hingekommen, wo haben wir es hiukommen taffen während der Tage des ״Gewölkes und des Nebels", während der Jahre der'Verirrung und Schwankungd Während die Hauser schwankten und die Einzelnen sich besauneu, haben fast überall Feinde des göttlichen Gesetzes, Gegner des jüdischen Hciligthums sich des Heftes der Leitung bemächtigt, haben Regierungen, die bis dahin die Judenheit Wohl, nimmer aber das Judenthum knechteten, die Obervormnndschaft des jüdischen Gottes- Heiligthums überliefert, sich aus ihren Händen die Bevormundung Gottes und seiner Gemeinde übertragen lassen und letten nun das Heiligthum und die Gemeinde nicht dahin, wo die Gesetzeöbundeslade zieht und wohin die Wolken - Und die Feuersäule weisen. In großen Kaiserreichen wie in kleinen Landgemeinden sicht sich schon der gesetzeötreue Jude in seinen heiligsten Angelegenheiten geknechtet, von den eigenen Brüdern geknechtet, kann nicht seinem Gotte nach seinem Gewissen dienen, kann nicht seine Kinder nach seinem Gewissen erziehen, muß sie jerobeamische» Geistlichen in die Hände geben, muß sie jerobeamischen Abfall beschwören lassen, darf sich keine gesetzestreuen Anstalten gründen, muß gesetzhöhnende Anstalten mit erhalten — solcher Zwang wird schon geübt, jahrelang geübt, theilweise offen angestrebt , und als ob das Alles so sein müsse, als ob dieselbe Gefahr nicht überall drohete, kümmert uns das Alles nichts, lassen wir uns dies Alles gefallen, schütteln hochstens den Kopf, wenn wir davon hören, aber haben den Muth 2

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