Jeschurun
- Journal
- Jeschurun
- Volume
- 3 (1856-1857)
- Issue
- Heft 8 (Mai 1857)
- Article
- Geschichte der Juden
- Date
- 1857-05-01
- Page
- 408 (sequence 13)
- Language
- German
- Belongs to
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408 Geschichte der Jude» von vr. Grätz. Elster Artikel. טווזוח בפרשה שטה הוי רב וי אחר ר ב ו י ואין רמי אחר רמי אלא למעט לחייב ביח שאין לו אלא פצים א' , ע״ש היאך דרש שם אליבא דרי' יחורא רקרא :Kerithoth 4 a דרש רק למעט ולר ותמורת חטאת ואשם מהקרמיה :Themuraoh 17 b!חלצו את אבנים אין פחות מב' אבנים מטין אפי' :8 ,12 Negaiin נראה על אבן אחת ת״ל וטראיהן שפל מן הקיר ואפי' על אבן אחת (ח״ב). Und solchen Thatsachen gegenüber wagt der Vers, zn behaupten, nach R. Jsmael ״führe die göttliche Gesetzgebung der Thora eine ganz menschliche Sprache," und deshalb ״verwerfe er durchweg sämmtltche Herleitnngen R. Akiba's, die sich auf ein scheinbar überflüssiges (pleonastisches) Wort, eine müsstge Sylbe oder gar einen einzelnen Buchstaben stützen," und lasse ״nur die 13 Hilleltschen Regeln als Norm gelten"!!! Wie sollte er auch! Ist es doch auch ohnehin eine ebenso durchweg faktische Unwahrheit, daß R. Akiba Schöpfer, oder auch nur Ausbildner d i e s e r Jnterpretationsweisen gewesen, oder daß in ihnen seine Eigenthümlichkeit und seine Epoche machende Größe zu suchen sei. Wir haben bereits im zweiten Heft dieses Jahrgangs S. 66 ff. R. Akiba's Lehrer, R. Elieser b. Hhrkanos betrachtet und dort gefunden, wie dieser nicht nur bis zur völligen Vernichtung des vom Verfasser erdichteten Bildes seiner Lehrweise die Gesetzes- Deutungen überhaupt, sondern auch insbesondere die hier dem R. Akiba eigenthümlich aufgebürdcten רבויים ומיעוטים vollständig Handhabt, und nimmt sich dem gegenüber die vom Verf. S. 61 gegebene geistreiche Hypothese: ״Die eigenthümlichc Methode R. Akiba's bei Ermittelung neuer Halacha's mag wohl auch R. Elicsers Mißbehagen an ihm erregt haben," lächerlich genug aus. Versündigt sich der Verfasser doch auch ohnehin dort in seiner, den reinen Spiegcl der von ihm behandelten Charaktere fortwährend mit dem Klicgenschmutz seiner Erdichtungen betupfenden Manier, an dem Verhältniß dieses Meisters zu seinem Jünger. Er hat die Quelle vor sich und giebt sie getrübt und entstellt wieder. Er erzählt wit Hinweisung, auf Jeruschalmi Pesachim VI, 3. eine Quelle erzähle, daß R. Akiba dreizehn Jahre Zuhörer R. Elicsers gewesen war, ohne von ihm einer belehrenden Antwort