Jeschurun
- Journal
- Jeschurun
- Volume
- 3 (1856-1857)
- Issue
- Heft 7 (April 1857)
- Article
- Nissan
- Date
- 1857-04-01
- Page
- 335 (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
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Die ארבעה כנים. 335 geduldig den Nacken beugen, die Schultern belasten, hatte mit unthätiger Hand meine Säuglinge von ihrer Mutterbrust reißen und in den Wellentod schleppen lassen; viel mehr glänzte daS Volk, das mich beherrschte, an Muth und kriegerischer Tapferkeit, und seine Könige trugen die siegreichen Waffen weithin über die Länder angränzender Erdthetle; — nicht meiner Schätze und meines Reichthums willen; ich war Jahrhunderte lang Fremdling geblieden auf dem Boden, der mich trug, war bis zum Sklaven hinabgesunken , der nicht das Hemd sein nennt, das seine Blöße deckt, und mußte mir Gewänder und Gcrälhe von meinen Herren erbitten, als sie mich in die Freiheit trieben; viel mehr war das Volk, dem ich diente, begütert und reich, blühte in Ackerbau, Handwerk und Handel und führte ein in Ueberfluß genießendes Leben; — nicht meiner Wissenschaft und Künste willen; Stroh suchen, Ziegel brennen, Lasten trage» mußten meine Sohne und Töchter früh und spät unter der Peitsche der Häscher, hatten nicht Zeit, an Bildung des Geistes zu denken, hatten nicht Muße, Geist und Gemüth einem Gedanken der Wissenschaft und Kunst zuzuwenden, ach, nicht einmal auf ein Wort der Erlösung vermochten sie hinzuhorchen, weil ״gebrochen ihr Geist, und die Arbeit so schwer"; weit mehr glänzte das Volk, dem ich sklavisch handlangerte, in Kunst und Erfindung, in Gelehrsamkeit und Wissenschaft; —- noch stehen am Niles Rand die Denkmäler ihres Ruhms, ihres Reichthums, ihrer Kunst und zugleich meiner Erniedrigung und meines unsäglichen Elendes; — בעבור!ה, tunum dieser Gebote willen, die ich den Muth hatte, zu erfüllen, die ich den Geist hatte, zu begreifen, die ich das Herz hatte, als das Panter meiner Freiheit und meiner Erlösung im Angesichte meiner Dränger zu erheben, — um dieser Gebote willen, u>tt welchen ich mich zu dem Einzigen erhob, den die Weisheit ihrer Weisen nicht kannte, mit welchen ich mich dem Einzigen in die Arme warf, den meine Dränger verlengneten, mit welchen ich micb dem Einzigen zu eigen gab, dem sich meine Dränger widersetzten, um dieser Gebote willen, mit welchen ich in den Dienst dieses Einzigen trat, בעבור זה, um ihretwillen עשה ד׳ לי hat Gott für mich gehandelt, war er stark für meine Ohnmacht, war er reich für mein Elend, war er weise für meine Einfalt, sie waren das Zeichen meiner Huldigung, der AuS-