Jeschurun
- Journal
- Jeschurun
- Volume
- 3 (1856-1857)
- Issue
- Heft 5 (Februar 1857)
- Article
- Geschichte der Juden
- Date
- 1857-02-01
- Page
- 254 (sequence 26)
- Language
- German
- Belongs to
- article
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- Rashi 1× ep/1002670
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254 Geschichte der Juden von vr. Grätz. Zehnter Artikel. Meli. Drurvln auf Grund der Halachoth Gedoloth schon darauf hin, wie diese von Salomo herrührenden Anordnungen dereirs durch Jeremias 17, 22 die göttliche Sanktion erhalten haben, indem Jerusalem nach Eruwin 6b. 101a. (siehe Raschi das.) war und das Hinausbringen aus den Häusern in die Gassen nur rabbtnisch verboten sein konnte. Siehe das. So ist auch dieser letzte Zug der in dieser Geschichte gegebeneu Charakteristik des N Josua das bodenloseste Hirngespinst, und von dieser ganzen Chimäre eines ״bet seinen Gesetzentscheidungen auf die Lebeusumstände gebührende Rücksicht nehmenden," ״den unerträglichen Erschwerungen" feindlichen, ״dem unausgesetzten Gesetzesstudium" abholder., die Authenticität von Halachoth anzweifelnden dnstc- Milieu -Mannes aus den Zeiten der Mischnah, wie er uns in dem angeblich historischen Bilde des R. Josua hat ausgestellt werden sollen, bleibt unS Nichts — als der tiefe Schmerz über die beispiellose Leichtfertigkeit und die maßlose Ungründlichkeit, denen heutzutage die Behandlung unsrer Urkunden anheim gefallen sind, und über die unnennbare Verwüstung, die solche durch und durch falsche Schilderungen in den Ansichten aller Derer anrichten müssen, die sich durch den äußern Schein einer wissenschaftlichen Form täuscheu lassen, und die mit so vieler Süffisance in die Welt hinein geschriebenen bodenlosesten Behauptungen, eben dieser Süffisance halber, auf Treu und Glauben hinnehmeu.