Jeschurun
- Journal
- Jeschurun
- Volume
- 3 (1856-1857)
- Issue
- Heft 5 (Februar 1857)
- Article
- Schewat
- Date
- 1857-02-01
- Page
- 228 (sequence 10)
- Language
- German
- Belongs to
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228 Schewat. und in dieser Einheit, in dieser vereinigten Hingebung, hätten wir auch sofort die Mittel für alles Heilige und Gute, für alles Wahre und Große, das das göttliche Gesetzhetligthum erheischt. Nicht nur den Geist, auch die Mittel weiß unS die' Schekel- Lehre zu geben. Wohl unsterbliches Verdienst und Ruhmeskränze der Verherrlichung würden sich die Begüterten in Israel erwerben, denen der Nothschrei des jüdischen Gesammtheiligthums zu Herzen ginge und die mit den Gütern, die Gott ihnen gegeben, vor den Augen ihrer Nation in die Bresche ihres Heiligthums träten, und der Thora wieder die Pflanzstätten der Erkenntniß und die Pflege der Erfüllung brächten! Gesegnet der Tag, an welchem nicht mehr nur für ,-עבורן und גמילות חסרים, für Tempel und Armpflege, an welchem auch für תורח, und für תורה zuerst unsere Reichen wieder reich wären! Aber dreimal gesegnet der Tag, wo die Schekel-Lehre unserm Volke wieder zu Herzen ginge, und es lehrte nicht auf die Wethegedanken einzelner Großen zu warten, vielmehr mit seinen kleinen Mitteln voranzugehen und die Kraft zu erproben, die auch kleine Mittel in Verctntgung Aller gewinnen! ■ Ein Schekel, was sagen wir, Ein halber Schekel von Jedem, der es auf weiter Erde noch treu meint mit Gott und seinem alten ewigen Gesetze, Ein halber Schekel jährlich mit treuer Pfltchthtngebung gespendet, nicht zum Fond, sondern zu jährlicher Verwendüng für Gesammtzwccke der göttlichen Lehre, — was ließe sich damit nicht erstreben! Und welch ein Hetligthum der Erkenntniß und Erfüllung des göttlichen Gesetzes würde daraus entstehen! Fundirt auf das unwandelbare Pflichtgefühl, auf die nie ermüdende Hingebung einer' unsterblichen großen Gottesgemeine, vom Interesse der Gesammtheit getragen und darum auch unter dem Strahle der allgemeinsten Ocffeatlichkeit und Verantwortlichkeit in seinem reinste» Wesen garantirt — Soll unsere Zeit nur groß in der Zerstörung sein, und so armselig und verächtlich im Bauen? Soll nicht endlich die Größe der Zerstörung eine noch mächtigere Größe des Wiederaufbau's wecken? Können wir denn nichts, so gar nichts thun, daß והיה לבני ישראל לזכרון לפני ד׳ לכפר על נפשתיכם, in dieser armen — großen Zeit???