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Jeschurun · 1856-10-01 · Heft 1 (Oktober 1856) · p. 12

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jeschurun
Volume
3 (1856-1857)
Issue
Heft 1 (Oktober 1856)
Article
Tischri
Date
1856-10-01
Page
12 (sequence 12)
Language
German
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12 TiM-Bilder. Anliegen, wie winzig sie auch dem blöden Auge erscheinen mögen, zu würdigen und zu achten, hoch und würdig zu achten von Gott erschaut, von Gott erwogen,׳ von Gott beachtet und versorgt zu werden, mit Channah als ״Diener" und ״Dienerin" im großen Heeresdienste deinem Herrn und Meister dich zu nahen, und für deinen Dienst von Ihm Kraft und Mittel zu erstehen. ״Gott 'צבאו", sprach Channah, ״wenn du auf die Armuth deiner Dienerin schauen wirst, und wirst mein gedenken und wirst Deiner Dienerin nicht vergessen und wirst Deiner Dienerin einen Männer - Sprößling geben, so habe ich ihn hiermit Gott geweiht alle Tage seines Lebens und kein Messer soll sein Haupthaar berühren." Hast du mir nicht auch einen Posten in dem großen Heere deiner Diener angewiesen, mich nicht auch zum großen Mutter- Dienste berufen, hast du mir nicht auch die Mutterbrust gebildet? Gieb mir den Säugling für die Mutterbrnst — דרים הללו שנתח על לבי למה לא להניק בהן תן לי בן, ואניק בהן — ich will ihn ja nicht mir,׳ ich will ihn Dir nähren und pflegen und erziehen, laß mich meine Aufgabe lösen, für die Du mich erschaffen, — das ist die einzige Formel eines Gebetes, die immer Erhörung erhoffen darf. Nicht als Geschöpfe des Schöpfers, als Diener und Dienerinnen im großen Dienstheere Gottes lehrt uns Channah wünschen und beten und mit unsern Wünschen betend zu Gott, unserm Dienstherrn uns nahen. Dann wird שאלתנו, unsere Bitte, nur שלחנו, nur das erzielen, was uns wahrhaft fehlt (שלל wie שול תשלו לה) und was wahrhaft zu unserer Ergänzung (שלה, שלו) gehört und es darf dann auch zu uns gesprochen werden: לכי לשלום וא' ישראל יתן את שלתך ״ .אשר שאלת מעמוGehe in Frieden, Israels Gott wird deine Bitte gewähren, die du von ihm erbeten." Sv lehrt uns die w eibltche Gruppe am Rosch Haschanah Hoffen und Harren, Muth und die Weihe und Kraft des Geb ets, lehrt uns, :!ns selbst undunsere kleinen und großen Familieu-Sorgen und häusltchen Anliegen als nächstes Augenmerk der göttlichen Allmacht und Liebe begreifen und mit den persönlichsten Beziehungen unseres Einzeldaseins uns unsere Stelle im großen Gottes-Haushalte zurecht finden. Beten aber, mit dem Gemüthe und Geiste Gott nahe sein, im Gemüthe und Geiste sich zu Gott erheben, mit reinem Gemüthe und Geiste von Gott wünschen und von Gott empfangen ist nur

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