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Jeschurun · 1856-08-01 · Heft 11 (August 1856) · p. 616

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jeschurun
Volume
2 (1855-1856)
Issue
Heft 11 (August 1856)
Article
Entdeckung alter Steinbrüche bei Jerusalem
Date
1856-08-01
Page
616 (sequence 4)
Language
German
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IRI
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616 DK jüdische Bevölkerung des Königreichs Preußen. schlcunigte unsere Umkehr. Wir stiegen heraus, wie wir hineingestiegen waren, unbemerkt. Zu einem zweiten Besuch in diesen Steinbrüchen fand ich keine Gelegenheit, verließ Jerusalem jedoch mit der Hoffnung, daß einige unternehmendere und geschicktere Manner sich der Erforschung dieser Höhlen, die mir so hohes Interesse zu bieten schienen, unterziehen und einen ausführlicheren und genaueren Bericht darüber erstatten werden." (Ans d. Athenäum.) Die jüdische Bevölkerung des Königreichs Preußen. Der Jude ist über den ganzen preußischen Staat ausgebreitet, am schwächsten in Neuvorpommern (Regierungsbezirk Stralsund) und Sachsen, am stärksten im Großherzogthum Posen und denjenigen Theilen der Provinz Preußen, die bis zum Jahre 1772 zum Kontgreich Polen gehört haben. Während die Gesammtzahl der Juden im Dezember 1852: 226,868 Köpfe ausmachte, d. h. I,3 °/0 der Gesammtbevölkerung des Staates, gab es im Großherzogthum Posen 74331, oder ein Dritttheil sämmtltcher Juden in Preußen, d. t. 5/ % der Bevölkerung dieser Provinz. In Westpreußen oder den beiden Regierungsbezirken Danzig und Marienwcrder wurden 42,447 Juden gezählt, oder 2,25 % der Bevölkerung dieser Landestheile. Dessenungeachtet nimmt die jüd. Bevölkerung in allen Provinzen stärker zu, als in Posen, weil sie dort entweder gleichen Schritt mit dem Wachsthum bei der christlichen Bevölkerung hält, oder selbst noch etwas stärker wächst, während sie in Posen entschieden nicht nur hinter der Zunahme der übrigen Bevölkerung zurückbleibt, sondern sogar absolut ansehnlich abnimmt. Im Jahre 1837 bildeten die Juden in Posen 40°,0 der jüdischen Bevölkerung des Staates, 1840 nur noch 39,6 1843: 38,5 %, 1849: 35/ %, 1852 nur noch 32,® %, ab rdings leicht erklärlich aus der starken Uebersiedelung der Juden aus dieser Provinz nach andern Landestheilen des preuß. Staates. Unter den großen Städten zählen die meisten Juden: Berlin 9955, Breslau 7436, Danzig 2369, Königsberg 1950, Posen 7692, Lissa 3109, Magdeburg 811, Köln 1309 und Stettin 785. (Aus d. Gegenwart.) 4

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