Jeschurun
- Journal
- Jeschurun
- Volume
- 2 (1855-1856)
- Issue
- Heft 1 (Oktober 1855)
- Article
- Thischri
- Date
- 1855-10-01
- Page
- 36 (sequence 36)
- Language
- German
- Belongs to
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36 Thtschri. ist -!!/ist unheilig, ungöttlich und menschenunwürdig und gewährt daher dem Menschen keine dauernde Freude, verkauft für jahrelange Erschlaffung, Ueberdruß und Elend den fluchtigen Reiz vorübereilender Minuten, eben weil er זר iß, weil er es nicht ist, für den der Mensch geschaffen, weil er dem Menschen im Menschen fremd ist, und schon wahrend das Thier im Menschen schwelgt — das Reine, Göttliche in ihm trauert. Wenn aber der Ernst des siebenten Monats unser ganzes, ungetheiltes Wesen mit Gott den! Einen, Einzigen verbunden, wir mit Leib und Seele ihm angehören, und auch den leiblichsten Gemuß nur in Seinem Dienste und um Seines Dienstes willen!vollen, und Trieb und Reiz und Kraft und Streben mit freier, göttlicher Energie dem reinen Altarfeuer Seines heiligen Wortes weihen, dann — reicht Er uns selber den Blüthenstranß Seines Segens, dann weihet Er Trieb und Reiz und Kraft und Streben selber zu Dienern Seines heiligen Willens, dann hebt Er Genuß und Freude selber in dm heiligen Kreis Seiner Mizwoth und spricht! Brechet die Blüthen, nehmet die Früchte, die Meine Erde euch spendet, und freuet euch ihrer vor Meinem Angesichte! Und dann ist die Freude ewig, weil sie heilig und göttlich ist, weil sie das Wesen im Menschen beglückt, das, unabhängig von dem Wechsel der Dinge, sich nur das Gefühl seiner reinen, freien, göttlichen Natur zu erringen und zu bewahren braucht, um die freudigste Seligkeit zu genießen, und weil sie in dem Strahl des Angesichtes Dessen reift, dessen Liebe- und G״aden-Antlitz stets zu finden — שובע שמרווח אח פניך נעימות בימינך נצה — und weil der flüchtigste, im Dienste des Einen, Einzigen Hienieden verlebte Augenblick die unendliche Fülle der ganzen künftigen Lebensseligkeit aufwiegt יפה שעה אהח בחשבוה ומעשים טובים בעולם הזה מכל חיי העולם הבא. Und eben so, wenn wir im.Dienste des אל נבר die Erde bezwingen, den Göttern huldigen, denen man anderweitig die Gestaltung und Leitung der menschengesellschaftlichen Verhältnisse unterstellt, wenn wir der תאוה ,קנאה und כבור, dem Neide, der Lust und dem Ruhme, der Habsucht, der Genußsucht und der Ehrsucht unsere Häuser bauen, unsere Städte gründen, unsere Staaten stiften, wenn nicht לשם שמים, wenn nicht dem Namen Gottes, wenn נעשה לנו שם, wenn unserm Namen in Allem und mit Allem gehuldigt wird,