Jeschurun
- Journal
- Jeschurun
- Volume
- 1 (1854-1855)
- Issue
- Heft 12 (September 1855)
- Article
- Oberst Rawlinson's Bericht über seine neuesten Untersuchungen in Mesopotamien
- Date
- 1855-09-01
- Page
- Seite 642 (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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642 Oberst RawlinsonS Bericht gestellt betrachtet wird, somit auch diese seine Beziehungen zur althebräischen Geschichte cum grano aalis anfznnehmcn sind. (Dergl. ״die alte Kultur Mesopotamiens", von Professor Fr. Spiegel in Erlangen, in dem vorletzten Hefte des Nus laude!?.) Oberst Nawlinson, berichtet das Bombaner Journal, hatte auf dem Tische vor sich eine Anzahl Nlterthümer geordnet, die er in letzter Zeit in Chaldäa, Assyrien und Babylon aufgefunden, und die er er jetzt nach England weiter zu fuhren im Begriff war um sic im brittischen Museum niederzulegen. Sie waren in drei Klassen geschieden, zur Beleuchtung dreier bcsondern Geschichtsperioden, der chaldäischen als der ältesten, der assyrischen und der babylonische». Die erste bestand aus Reliquien, gefunden in den vorzüglichste» Ruinen Süd-Ehaldäa'S *), Ur, Erach, Elassar und Akkad, an deren Stellen jetzt die Ruine» von Mughcir, Warka, Senkereh und Nisser liegen. Darunter waren Ziegeltafeln mit Kcilinschriftcn aus alten Palästen und Tempeln, beschriebene Kegel von gebranntem Lehm, und eine kleine Tafel von schwarzem Marmor mit einer wohlcrhaltenc» Legende in althicratischcr Schrift. Diese Urkunden umfaßten die Zeit ungefähr vom zwanzigsten bis zum dreizehnten Jahrhundert vor der gcw. Zcitr. Zum Beweis dieser Zeitangaben bezog sich Rawlinson auf die Ziegel-Inschriften von einem der chaldäischen Könige, Tesmi-Dagou mit Namen, und zeigte durch eine Reihe von Daten, welche glücklich auf den assyrischen Denkmalen erhalten sind, daß zwischen diesem Monarchen und Sanhcrib ein Zeitraum von mehr als elfhundcrtfünfzig Jahren liegt, so das! jener König den Thron Chaldäa's in der ersten Hälfte deö neunzehnten Jahrhunderts vor der gcw. Zcitr. bestiegen habe» muß. Aber Tesini-Dagon war nicht der erste Monarch seineö Stammes. Man hat Reliquien von mehreren seiner Vorfahren ge- בראשית יוד׳ יוד׳: יהה׳ ראשית ממלכתו בבל וארך ואט־ וכלנה: (* , .תרגום ירושלמי: והדם ונציבי; וקטיספן ,עי׳ בר סדר גח פ׳ לז׳ Nest bis oder Antiochia Mygdonia am MygdonniS einem Nebenflüsse' des Tigris. Bet syrischen Schriftstellern: Zoba. (Aram Zoba.) Ur unweit NcsibiS in südöstlicher Richtung. IZteriphon an der Ostseite des Tigris, Wintcrresidcnz der parthischen Könige. Die Landschaft heißt bei PltninS 8h«lo«itiv (כי^נה). Edcssa am Sirius cincm Rcbcnsluss« der Eufrat, heißt bei de» Syrern auch A r a ch und bet den Arabern: A r r h a.