Jeschurun
- Journal
- Jeschurun
- Volume
- 1 (1854-1855)
- Issue
- Heft 10 (Juli 1855)
- Article
- Die Wiederauffindung der Opferaschenhügel vor Jerusalem
- Date
- 1855-07-01
- Page
- 551 (sequence 3)
- Language
- German
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׳ Die Wiederauffi»du1>g der Opferaschenhügel vor Jerusalem. 551 Dieses fast unerwartete Resultat ist geeignet, zu wichtigen antiquartschm Folgerungen zu führen. — Es gewährt nickt nur eine bewunderungswürdigc Bestätigung der heiligen Schrift und versetzt unsere Gefühle in unmittelbare Berührung mit denen der vergangenen Aarouischen Priesterschaft, sondern es hilft auch die Richtung der alten Mauern »über zu bestimme», da diese Ascke jedenfalls außerhalb derselben gebracht worden war. Nro. 1436 d. 5. Mai 1855 enthält hierauf folgende Bemerkungen des Herrn William Dick so« ä. ä. Ed in bürg, 24. April. Ich besuchte Palästina im Jahre 1852, da ich zuvor mit dem Or. Robinson verabredet batte, ihn dort zu treffen und ihn auf seiner Reise zu begleiten. Als ick jedoch dortbin kam, fand sich's, daß unsere Pläne und Objekte der Untersuchung nicht zusammenfielen. Ich gab daher die Verabredung auf und besuchte sodann fast jeden nur irgend Interesse bietenden Gegenstand von ״Dan bis Beerseba" in einziger Begleitung meines arabischen Dieners. Während meines Aufenthaltes in Jerusalem, hatten einige Bemerkungen meines Freundes Kalmann, an dem Hospital der Londoner Inden-Gesellschaft, in Beziehung auf die westlich von dem Damaskusthor befindliche» Hügel, auch bei mir die Wahrscheinlichkeit der Ansicht angeregt, auf welche i» Herrn Finns Schreiben hingewicsen wird. Ich unternahm es daher in Gemeinschaft mit Herrn Kalmann die Hügel sorgfältig zu untersuchen. Ich glaubte nämlich, daß, wenn die Annahme des Ursprungs dieser Aschenhügel von den alten Tempelbrandopfern begründet sei, so werde auch wahrscheinlich die Untersuchung einen Beweis dafür liefern. Ich grub sowohl an dem Gipfel als nahe an dem Fuße des größten Haufens und fand die überraschende Thatsache, daß das Ganze aus einer gleichartigen Masse zu bestehen schien, und dem Anscheine nach weder Erde, Steine, Scherben oder sonstiger Schutt mit der graublauen Asche vermischt sei. Dies schien schon wenig zu Gunsten der gewöhnlichen Annahme zu sprechen, daß diese Hausen aus Seifesiedereten-Asche entstanden. Ich grub weiter und fand schon mein Interesse ungemein angeregt, da ich bald unter' der Asche (die mir animalisch zu sein schien, obgleich ich damit keine Analyse hatte vornehmen lassen), kleine Knochenstücke entdeckte, die meine Meinung nur bestärken konnten, daß ich hier in der That von dm 8a*