Jeschurun
- Journal
- Jeschurun
- Volume
- 1 (1854-1855)
- Issue
- Heft 10 (Juli 1855)
- Article
- Sabbath
- Date
- 1855-07-01
- Page
- 527 (sequence 1)
- Language
- German
- Belongs to
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Sabbat!). 4. Der Sabbath der Zehngebote. Gedenke des SabbalbtsgtS ibn zu heiligen! Sechs Tage arbeite und schaffe all' dein Werk: Aber der siebte Tag ist (Mett, deinem (Mette Sabbat!): Da sollst du kein Wert schaffen, du ntid dein Sohn und deine Tochter und dein Knecht und deine Magd und dein Thier und auch der Frenstc der in deinen Tkoren, Denn sechs Tage schuf Gott Himmel und Erde, Vi'eer und Alles, wain und auf ihnen ist und rubete am siebten Tage; Darum bat Gott den Sakbatblag gesegnet und geheiligt. Zn der Wüste fand Israel den Sabbath, fand der Sabbath Israel wieder. In der Wüste, wo das ganze Leben von göttlicher Gnade sichtbar getragen wurde, wo jedes Mannabredkörnlcin an Gott den Schöpfer und Herrn, an Gott den Regierer und Walter, an Gott den Vater, Versorger nnd Ernährer jeder Menschenbütte, jeder Menschenseele mahnte, in der Wüste, wo der Mensch so nichts, wo Gott so ANeS war, in der Wüste war eS schwer Gott zu vergossen, war es schwer — des SabbathS nicht zu gedenken. Aber die Wüste war ja nicht Israels letzte Bestimmuna, Gott in dieser wunderersüllten Ausnahmslage durchzutragen, nicht die Summe der Sendung Israels. Mitten in den Kreis der Menschengesetlschaft sollte Israel mit seinem Gottesbewußtsein eintrcten, sollte auf eigenem Boden die ganze Mannigfaltigkeit und Einheit eines vollen Staatenlebens entfalten, — Wolken- und Feuersäule blieben in der Wüste, daS Manna hörte auf, sobald Israel den Fuß in bewohntes Land gesetzt, — fortan waren Aecker zu bauen, Weinberge zu Pflanzen, Wiesen zu warten, Heerden zu weiden, Handwerke zu üben, Künste zu pflegen, Hauser zu bauen, Handel zu treiben, Recht und Ordnung zu handhaben - wie