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Jeschurun · 1855-02-01 · Heft 5 (Februar 1855) · p. 269

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jeschurun
Volume
1 (1854-1855)
Issue
Heft 5 (Februar 1855)
Article
Der Religionsunterricht
Date
1855-02-01
Page
269 (sequence 16)
Language
German
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Der Rcltgloiiöunstrricht. 269 in allen ernsten und heitern Stunden des Lebens sich selbst den Trunk der Erquickung und der Weibe, der Erleuchtung und der Heiligung schöpfen zu lebren, für diesen Beruf sie den Kreis seiner Lösung in Natur und Geschicbte begreifen zu lassen und $u dieser Lösung alle ibre Seelenkräfte, Fädigkeiten und Fertigkeiten in ,nöglickster Vollendung zu entwickeln, versuchtes einmal so an der Hand deS uralt.י 1י1 •י ׳הלמוד חודה עם דרך אריין ,»׳ und social.- Bildung eng תוit einander vernlä blenden, sie gegenseitig bedingenden Prinzips, und Ihr werdet'ö noch beute er-׳ leben, wie יגיעה, wie die treue, gleichzeitige Wartung und Pflege beider Elemente py כשכחה, buben und drüben vor Verirrung schützt, werdet einmal seben, תוit welcher Lust und Liebe eure Kinder das ״Hebräische" erlernen, den Geist der Gotteslebre und der VäterweiSbeit trinken werden u ס ת wie sie nichtsdestoweniger, oder vielmehr um so mebr mit allen Altersgenossen in An׳ eignung aller Kenntnisse, Fädigkeiten und Fertigkeiten der allgemeinen socialen Bildung wetteifern werde,!! Denn daS Feld der jüdischen Wissenschaft ist kein abseit liegendes, der Natur, der Geschickte, der Welt und dem wirklichen Leben abgewandtes Gebiet. Vielmebr, in den Anblick des Hinnuels und der Erde, in den Zusammenbang aller Zeiten und Ereignisse und mitten in alle Beziebungen des pbnsischen, geistigen, sittlichen und socialen Lebens der Menschen ruft es seine Jünger, und ladet sie zun! schärfsten, klarsten und deutlichsten Erkennen der Objekte und ihrer Verhältnisse; und dabei ist zugleich die Sprache ibreS Schriftthums, das Hebräische, durch den einfachen, genetischen und organischen Ban ihrer Wurzeln und Formen, wie kaum eine andere sonst, geeignet, daS Denkvermögen und den Sprachsinn zu wecken und zu entwickeln — also, daß es allwege die Gebiete des allgemeinen Unterrichts und dessen Zwecke berührt und ebenso stützt und fördert, wie eS hinwieder auch seinerseits daraus Hülfe und Förderung findet. Und darum bindern und beeinträchtigen sich diese beiden Bildungselemente nicht, tragen und stützen sich vielmehr dergestalt, daß ohne die Kräfte der Jugend mehr als recht ist anzustrengen, in dem Maaß der gewöhnlichen Unterrichtszeit, das hohe Ziel angestrebt und erreicht werden kann: in der Heranbildung unserer Kinder allen gerechten An-

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