Jeschurun
- Journal
- Jeschurun
- Volume
- 1 (1854-1855)
- Issue
- Heft 5 (Februar 1855)
- Article
- Schewat
- Date
- 1855-02-01
- Page
- 241 (sequence 1)
- Language
- German
- Belongs to
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Ein MonaMlatt zur Förderung jüdischen Geistes und.jüdischen Lebens^ in Haus, Geineinde nnd Schule. Nr. V.!Ater Schewat. 2(m 15. Schewat ist ";״ר׳ה לאילנור־ ist ״Nrujab r der Bäume". Die Kräftigung und Erholung, die die Winterszeit der Natur gebracht, ist zum größten Tbeilc bereits erreicht, und schon zeigt sich der neue Saft treibend in den Lebensadern der Baume. Vom 15. Schewat zählt daher das jüdische Gesetz das Geburtsjahr der Früchte und regelt danach die Pflichten imb die Reibefolge der Pflichten, die den! Juden die Zahresspendm der Natur bringen sollten. Im jüdischen Lande, wo die Gotteslebre ibren vollen Boden findet, sollte nichts keimen und blüben und reifen, daS dem Juden nur Genuß ohne Pflicht zu bringen hätte. An jeden Genuß knüpft sieb die Pflicht, und giebt dem Genuß erst die wahre Süßigkeit, indem sie das sonst selbstsüchtig Thierische, zum liebeSthatig menschlich Gott- Lichen weihet. Für uns ist der 15. Schewat nur noch eine Kalendernotiz, die in unserem Galuthleben miv darin noch ibre Bedeutung findet, daß sie dem Tage einen schwachen Anflug eines Festkaraktero im Gottes- 15