Jeschurun
- Journal
- Jeschurun
- Volume
- 1 (1854-1855)
- Issue
- Heft 4 (Januar 1855)
- Article
- Jüdische Skizzen aus Berlin
- Date
- 1855-01-01
- Page
- 227 (sequence 8)
- Language
- German
- Belongs to
- article
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Züdlsche Skizzen aus Berlin. 227 Geschichte derselben geschrieben hat, auf einen ״piquanten", aber sehr wahren Ausspruch Börne's: ״Es ist doch merkwürdig, was für ein böses Ende alle Feinde der Kinder Israels genommen haben" u. s. w. Wir hätten gern, da wir gerade bei der Literatur angelangt sind, unser neuliches Thema wiever ausgenommen, zumal inzwischen glücklicherweise noch nichts Neues vorgefallen, — bis auf diejenigen Versammlungen, Reden, Aus- und Einführungen, von denen man über dem Donner von Sebastopol nichts deutliches hat hören können — aber Zeit und Raum zwingen uns, Heine, ״den Dichter" oder, wie ihn Andere nennen, ״den Juden" nochmals zu beurlauben. Das nächste Mal aberfoll der geneigte Leser bei dessen Besprechung ganz erstaunliche Dinge erfahren, so z. B., daß wir noch nicht zufrieden sind mit den uraltzugestandenen Präditaten unsres Volks: ״Erster und letzter Träger des lautersten Gortesgedanlens, Gottesapostel an die Völker, Märtyrer der ewigen Wahrheit", sondern noch dazu behaupten und beweisen, ״Israel sei auch der Dichter in der Weltgeschichte" und warum man unter. Anderm in Berlin so blutwenig davon spürt. Noch ist der Antrag auf Streichung unserer Gleichstellung nicht eingebracht, noch besitzen wir voll und unverkürzt — das active und passive Wahlrecht und können sonach von Gott und Rechts wegen . . . Chanukalichter anzünden und singen: צלל ישו