Jeschurun
- Journal
- Jeschurun
- Volume
- 1 (1854-1855)
- Issue
- Heft 3 (Dezember 1854)
- Article
- Jüdische Skizzen aus Berlin
- Date
- 1854-12-01
- Page
- 158 (sequence 7)
- Language
- German
- Belongs to
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(!. ץז / ,1;,■ f £_1 158 Gtmcindewcsen. merken, das, von allen Besprechern nnd Literarhistorikern, die, wie Sand am Meere, sich um Heine gelagert und jahrelang jedes Faserchen an ihm durch die Lupe beschaut, kein Einziger gcwnstt hat, nicht bloß, wie er selbst lachend erzählt, das, er kein natnralisirtcr Frauzosc sei, sondern auch: weder das Iabr seiner Geburt, noch die Religion, in der er geboren und in der kr, wie das in Berlin jeder Trodeljnde weis!, sich noch sehr behaglich befand, als er hier bei ManrcS seine ״Gedichte" und bei Dunkcr seinen Almansor, William Ratcliff und daS lyrische Intermezzo, was bekanntlich seinen Ruhm begründet hat, erscheinen lies, — nämlich, daß er damals so gut Jude war, wie irgend ein Berliner, nnd das, erst viel später ihm der Gedanke kam, dasjenige Geld auszugcben, von dem Borne, der ehrliche, gesagt hat: ״es reue ib» noch immerfort". Wir müssen abbrcchen und schlicsien mit einem alleruntcrthänigstcn Honny 80it. ....