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Jeschurun · 1854-11-01 · Heft 2 (November 1854) · p. Seite 82

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Journal
Jeschurun
Volume
1 (1854-1855)
Issue
Heft 2 (November 1854)
Article
Jüdisches Gemeindewesen
Date
1854-11-01
Page
Seite 82 (sequence 2)
Language
German
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82 Jüdische» Gcmcindcwcsün, nur noch der lärmende Ablauf der Kette ,, nachdem die Feder des Räderwerks gebrochen, und der blnheude Schein des Aeußcrn ist selbst ein sicherer Bote der Auflösung. Also auch in jedem Gcmeindeweseni also wr Allem iit dem Organismus, der das jüdisch religiöse Ge>neindeleb« zn vermitteln bestimmt ist. Zwei Momente sind cS vorzüglich, von der« ramre und »mgestörten Erhaltung das ganze Leben des Indisch rcligiöscir Gemeinde- Wesens bedingt ist, bereu Zustand uns daher f« die KeurtHeilung irgend eines jüdisch religiösen Gemeiicwesms dm sicherst» Maß stab zu gewahren vermag uufa deren normale Erhailtnng oder Wieder- Herstellung jederzeit daher nusere angelegentlichste Sorge sei» müsste. Autonomie der NcligionSgcmeindc, freie mtmwwc, freie, sich selbftbestimmcudc Thätigkeit der Gemeindcglieder selbst in allen Bezieh»ngeu dcS religiöse« G«mein.»rsens, so heißt das eine Moment. Thalmnd Thocah, allverdrcitete Vertrauthcit und fortgesetzte BeschLftigwng mit dem r-eligivsen Schriftthum, beißt daS andere Moment. Autonomie der Gemeinde bildet den?cbendige« Leid, Thalmnd Thora die Seele des Gemeinwesens. Nicht im Rabbinat und Vorstand, m der Gemeinde biegt der Schwerpunkt dcS ganzen Geineindcwescnö, de» der Gemeinde Hai alle religiöse Macht und Autorität auSzugeh«, nur als von der Gemeinde gewählt und bevollmächtigt, nur >alS BeWreekcr deS GemeindcwillenS, als ״Vertretung" der Gemeinde hurt Amt nud Wirk« deS Vorstandes Bedeutung uub nur das Bertramen der Gemeinde macht den Gesetzeskundigen, den z«m 2>^מומחה לם äur ■ öffentlichen Autorität, zum Nabbiiren. Im jüdischen Kreise gibt cö keine ,chicrarchlschr Macht", die der Gemeinde wider ihren Willen, oder «mch nm vbne denselben Bestimmungen und Anordnungen aufdrmgeu, oder Religiorisbeämte vorsetzen könnte.איין כמבין פרנס על הצבור אלא אם כן נמלכין ״ *בצבורKeinen Vorsteher und Führer setzt man über die Gemeinde, ohne dazu zuvor die freie Zustimmung der Gemeinde eiugeholt zu haben", lehre«unsere ,,Hierarchen", die Rabbinen, ('712 ברכום) und weisen dabei •auf dlcEmschnng BezaleiS hin, den der allmächtige Gott selbst erst dem «oschch, und Moscheh

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