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Jeschurun · 1887-12-08 · Heft 49 (8.12.1887) · p. 769

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Journal
Jeschurun
Volume
20 (1887)
Issue
Heft 49 (8.12.1887)
Article
Eine volksthümliche Geschichte der Juden
Date
1887-12-08
Page
769 (sequence 1)
Language
German
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M 49. zur gorkiiiug indischen Geistes und indischen Lebens in Haus, Gemeinde und Schule. §>WÜ1llIei von Slkmsou 3iaphael Hirsch, iiuEfnurr 11. Jsrnffiiiflcn JMipiisgcfcliTifmf( iufcanKfurf ll.A Neue Folge. Fünfter Jahrgang. HcranSgogoben untcr Mitwirkung dcö Begründers und bewährter Genossen von Kirsch. Diese Wochonschi ist erscheint jeden Donnerstng mindestens 2 Bogen stark. — AbonnementSPreiS bei allen Ponanstalten und Bnchhundlnngen für das Vierteljahr. Der Buchbandel verkehrt direkt mit der Expedition des Ieschnrull Hannover. — Dir Exvedition versendet auch direkt und franko unter Streifband den Jahrgang für 12 J6. oder 7 Gulden östcrr. Snfjr. nach Deutschland und Oesterreich-, für I l (/6. oder 18 Fr. nach den Ländern dcö Weltpostvereins. — A!1 z eigcn werden mir 25».F s. d. .'»gespaltene Pc!itu׳ilc oder deren Raum berechnet. — ISypcbiti 011: Haitnovcr, Hcrschelstr. 51. InhalLs - Vcrzr׳rch;1 ih uvn Nr. 4t>. Eine vollsthümliche Geschichte der Inden (H.) — Ist der ״Dcnlsch-Jsraclitische Gemeindebnnd" zur Führung seines Namens berechtigt? — Bilder ans der Gegenwart lForifeyimg / — Plaudereien aus der Schult (XL) — Tie verschicdcucn Arten des Antisemitismus. — 5ro,responden;en und Nachrichten: Hannover, Berlin, W1ir;bnrg, Ären, Gnu, Aaschan, Maros;- Basarhcli, London, Petersburg, Dünabnrg, Palästina. — Bücher׳- schan. — Inserate. Eine WillsUmMc Kcschichtt der Inden. II. DunNc Ahnungen und vermeinttichc Wunder. Was also ist dieser Geschichte die Thora, was ist ihr das Wallen Gottes in der Geschichte der Ahnen, in der Erlösung ans Aegypten, in der Sendung MoseS, in der Offenbarung am Sinai, in der Führung in der Wüste, in der Zntheikung Palästinas? Der Verfasser schweigt sich zunächst über alle diese Fnndamcutalpuiilte vollständig aus und beginnt mit der Ansiedelung in Palästina. Da beschreibt er . zuvörderst die Natur des Landes, der er einen tief j eingreifenden, bestimmenden und gestaltenden Einfluß nicht bloß auf die Entwickelung der geistigen Anlagen unseres Volkes, sondern auch aus den Inhalt unserer Erkenntnis;, unseres ganzen Wissens voll Gott und unseres ganzen Geisteslebens znschreibt. Voll da aus; wirst er einen Rückblick auf den ganzen Zeitraum vor! der Besitznahme Palästinas, den er mit nicht ganz : zwei Seiten abthut. Jedoch reichen die wenigen Lichter, ׳ die er auf diesen Zeitraum fallen läßt, vollständig aus, i allerdings nicht um diese Gcschichtsperiode, wohl aber I um den Herrn Prosessor und die Stellung zu beleuchten,; die er in allen den angedeutcten F-undamcntalpnnktcn cinnimmt. In Wahrheit läßt schon die erste Seite darüber nicht den geringsten Zweifel übrig. Doch lassen wir ihm selbst das Wort. Nachdem er die regelmäßigen Ncgennicderschlüge und Jahreszeiten, die hohe Temperatur und üppige Fruchtbarkeit Palästinas, seine heitere und durchsichtige Lust erwähnt und bemerkt hat, diese und sonst noch eigene Erscheinungen müßten eine sonst nicht ganz stumpfe Bevölkerung eines solchen Landes zu Thaten anrcgen, die über das Alltägliche hinauSgchen lind sie zu einem höheren Geistcsschwuug und znr Entfaltung eines eigenen Geisteslebens erwecken, fährt er fort: ״Ist nun gar das Innere eines solchen Volkes in seinem Kindesalter mit geistigem Sauren befruchtet worden, lebt in ihm eine Ahnung, wenn auch dunkel, daß es zu etwas Großem berufen sei, welches cS von andern Völkern unterscheidet und abhebt, wird

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