Jeschurun
- Journal
- Jeschurun
- Volume
- 20 (1887)
- Issue
- Heft 44 (3.11.1887)
- Article
- Zum Wiederbeginn der Thora
- Date
- 1887-11-03
- Page
- 689 (sequence 1)
- Language
- German
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XX. Jahrgang. t^SrtiniötlPP hiMi?NarchcschlvMt 5648• <pa1UlOUCr, OCll;יו November 1887. M 44. W^or^!tslIjrU zur Förderung jüdischen Geistes und jüdischen Lebens in Haus, Gemeinde imd Schule. •ßepimM 1)011 Smu|Hli Naflhuel Hllsch, ÄififHürr 11. ^srarfifififini UffijiioiiRgefcfffifiafl jiifnnißfnrl fl. 1H. dleue Folge. Fünfter Jahrgang. HcrauSgkgcbcn niitcr Dütwirkung dcS Begründers und bewährter Gmasscn von Asaac KirsH. Diese Wochenschrift erscheint jeden Donnerstag mindestens 2 Bogen stark. — AbonncmcntSpreis der allen '1י oftauftaJtnt und Buch handln ngen 2 J&. ">0-.j für das Biencljahr. Der Buchhandel verkehrt direkt mit der Expedition dcS Jeschnrun zu Hannover. — Die Exvcdiüon versendet auch direkt und franko unter Slrcifliand den Jahrgang für \'2j& ober 7 Gulden ösierr. Mähr, nach Deutschland und Oesterreich-, für Ich Jfc oder 18 Fr. nach bcn Ländern des Weltpostvereins. — Anzeigen werden mit 25 .j s. d. :»ijmuüenc Petitzcile oder deren sttaum berechnet. — Expedition: Hannover, Hcrschelstr. 5. ItthariS-Ver^L'ichttisr von 9cr• 44. Zum Wiederbeginn der Thora (111:. — Plaudereien ans der Schule >1). — Bncherschan. — Bilder aus der Gegemvarl (Fortsetzung). — Wucherische Ausbcutirng des Landmanns :X;. — Korrespondenzen und Nachrichten: Berlin, Wurzbnrg. Dansig, Köln, Posen, Wien, Prag. Lemberg, Krakau, Paris, London (‘2;, Pelersbnrg, Warschau 3׳;. — Zn sc rate. Ilti» Uikdeilirgiinl der (Tfjorn. -בצליכו כ־גלב א־קיב . in. י Und mui gar Dasjenige, was auf btcfcix einen j Blättern des Goltcsworics von der Erschaffung dcs , Menschen gejagt wird! Zunächst sie Thatsache der Ad-! stannnung des gcsammten Beenjcheugeschlechlcs von einem! Ettern paare, die wir nur flüchtig berühren wollen. Wir . können diesen Bericht nie lesen, ohne an den inter-! essarttcn Wandel in den ״wisjenschafttichen Ucber-! Zeugungen" der Männer der WifscnfchasL zu denken j und an die Konscguenzen, die gleichwohl ans den ent-; gcgengcsetzten llcberzcugungcn mit wunderbarer Ueberj cirifttmimmg unwandelbar in betreff des Gottcsworteö \ gezogen wurden und werden, welches sich der ״Wissenj schast" gegenüber stets zu der Nolle dcS armen Sünders! kondemnirt steht, über den der Stab gebrochen wird, j Wir erinnern 1ms noch sehr wohl, wir drückten noch als wohlbestallter Sekundaner die Schulbank des Gyinj uasiums, da liefe sich unser Professor der Natnr^ j wissen sch asten, ein grundgelehrter Mann, nie die Ge-׳- z Icgenheit vorübcrgehcn, ohne ans der Bcrschicdenhcit der Menschenrassen in Färbe und Schädclbildnng auf die Unmöglichkeit ihrer Abstammung von einem Elternpaare hinzuwcisen. Wir sehen ihn noch immer vor unö, wie er den in der Wolle orthodox gefärbten Indenjungen fixirte, wenn er auf diesen Punkt zu sprechen kam und dabei auch die ״wissenschastliche Unhaltbarleit" des ״mosaischen Mythus״ so ganz beilänsig als auf etwas Selbstverständliches ein bezeichnendes Streiflicht fallen liefe. Armer Professor: Du standest auf ״der Höhe der Wissenschaft" und brachest den Stab über die Bibel, weil sic den Acliopier und Kaukasier von demselben Elternpaare abstammen ließ, und jetzt, in der Acra des allein jcligmachenden Monismus, bist Du -- nicht etwa zu der Erkcnntnife gekommen, dafe vor wenig Dezennien dcr alle Moses doch der Wahrheit näher war als Dn mit Deiner damaligen wissenschaftlichen ״Ueberzengung"— nein, jetzt brichst Du, wenn Dn überhaupt noch dozirst, über dieselbige Bibel mit derselben Unfehlbarkeit den Stab, weil — sie sich nicht zu dcr wissenschaftlichen Erkcnntnife erhoben habe, nach welcher nicht nur Neger