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Jeschurun · 1887-07-28 · Heft 30 (28.7.1887) · p. 467

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jeschurun
Volume
20 (1887)
Issue
Heft 30 (28.7.1887)
Article
Pirqe avot
Date
1887-07-28
Page
467 (sequence 1)
Language
German
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467 פרקי איות. Ucbcrsctz't 1111b erläutert von Samson Nophacl Hirsch. (Fortsetzung.) ^)23. Jchuda, Sohn Thema'S, sagt: sei fest wie der-Leopard, leicht wie der Adler, rasch wie. der Hirsch und stark wie der Löwe, den Willen deines Vaters im Himmel zu vollbringen.!ע: fest wie der Leopard gegen jede Adlockung vorn (Juten und Verlockung znm Bösen. קל: leicht wie der Adler zum Aufschwung zu Gott über alle Widerwärtigkeiten. רץ: rasch wie der Hirsch, kein Zandern und keine Bedenken kenne, wo cs gilt, deine Pflicht zu erfüllen. Tai: stark wie der Löwe zur Ucberwindung aller äußern und innern Hindernisse. 2, 24. Er pflegte zu sagen: der Freche ist auf dem Wege zum Gehinnom, der Schüchterne zum Gau Eden. Sei es der vor dir, Gott unser Gott, ausgehende Wille,' daß das Heiligihum bald in unfern Tagen gebaut werde und gicb uns unfern Antheil an deiner Lehre. So gewiß eine alles EntgcgcusLchende nichtachtende Festigkeit und Stärke in Erfüllung des göttlichen Willens, wie vorstehend, angcpricscn wird, so gewiß wird im Mcnschcnvcrkchr und für dem Menscheubclicben anheimgestellte Zwecke eine nichts berücksichtigende Kühnheit leicht zur Frechheit, die schcnloS alle zum äiiGcrftcn Verderben führende Frechheit, dem entgegen eine gewisse Schüchternheit vor vielen Verirrungen schützt und einen jeden Schritt erwägende Bedächtigkeit erzeugt, die den sittlichen Pflichtwerth des Lebens stützt und fördert. רהי יצ.ץ Der Zusammenhang dieser Bitte mit den vorhergehenden Sätzen ist nicht ganz klar. ' Vielleicht liegt ihm der Gedanke zu Grunde. Die vorangehenden Sätze veranschaulichen, wie unter Leitung des göttlicheu Wortes und im Dienste der göttlichen Lehre die verschiedensten, oft entgegengesetzten Fähigkeiten und Anlagen heilbringend zu verwerthcn sind, die ohne diese Leitung und unter dem Dekret anderer Bestrebnngcn zum Verderben führen. Darum der Wunsch, daß wir uns bald wieder mit dem Wiedererstehen des Gcsctzesheiligthnms der vollen' Gottcölcitung zu . erfreuen haben mögen und dann ein Jeder nach seinen Anlagen und Fähigkeiten ״sein Theil" an der Verwirklichung des göttlichen Gesetzes ans Erden finden möge. י) יהרה כן תימא אומ.ר הוי עז כגמר וקל1 כנער• וין כ צ ני וגנח־ כאדי לעשות רצון אביך שבשמים• 2) הוא היה אומר עו פגים דגיהנס ובעת פנים מ ן ערן• יהי רצון מלפניך יי אלהינו ואלהי אבותינו שיכנה בית המקדש כמחרת נימינו והן חלקנו כהורחך• י 25 (י. Er Pflegte zu sagen: fünf Jahr alt zur Mitra, zehn Jahr alt zur Mischna, dreizehn Jahr alt zu den Mizwoth, fünfzehn Jahr alt zur Gcmara, achtzehn Jahr alt zurVerheirathung, zwanzig Jahr alt znm Zielanstrcben, dreißig Jahr alt zur Kraft, vierzig Jahr alt zur Einsicht, fünfzig Jahr alt zum Rath, sechzig Jahr alt zum Alter, siebzig Jahr alt zutn Greisenalter, achtzig Jahr alt zum hohen Alter, neunzig Jahr alt znm Niedergang, hundert Jahr alt wie gestorbcn und vergangen und aus dieser Welt geschwnndcn. Wenn nach diesem Lehrgang der junge Mensch sich bereits zehn Jahr mit הנך) יוקרא) und fünf Jahr mit מיצנה beschäftig hat, dann hat er ZN fünfzehn Jahren die Grnndlchren der jüdischen Wahrheit und die Grundbegriffe und -Bestimmungen des Gesetzes also in sich ausgenommen, daß er nun mit Leichtigkeit zn den Erläuterungen, Folgerungen und Schlüffen der גמרא, der Vollenderin der Gesetzcslchre übergehen kann. Nach einen! fünfjährigen Mischnastudinm ist ihm kein in der Gcmara vorkommcndcr Gesetzesgegcnstand mehr fremd und er kann mit gründlichem Bcrfländniß allen Verhandlungen der Gcmara folgen und ihre Ergebnisse in sich anfnehmcn. Wann wird die Zeit ׳kommen, daß unsere Jugend wieder auf Grund dieser Lehranwcisnug der ״Väter" den Weg ihrer geistigen Entwickelung wandeln werde! לרדוף bezeichnet Wohl wie רודף שלום ,צדק הררוף das ernste sorgenvolle Streben nach Nahrung und treuer Pflichterfüllung. יה die reife Arbeitskraft, כינה die reife Geisteskraft, עצה die bereits von Erfahrung ge- Lragcne Äcnrtheilung der Verhältnisse und des in Gcmäßhcit desselben cinznschlagenden Weges. 26(׳. Sohn Vagbags sagt.- beschäftige dich immer wieder und wieder mit ihr, denn in ihr liegt Ailcö und durch sie wird dein Blick hell, werde alt und grau in ihr und weiche nicht von ihr, denn cs giebt für dich keine bessere Art dcS Streben« als sie. 27 (י־. Sohn Hehcö sagt: je nach der Mühe der Lohn. Beide Sätze schließen sich dem vorstehenden Lebensbitd an. Der erste will einen möglichen Jrrthnm in dem Vcrständniß des hier gezeichneten Lehrganges vor- הוא היה אומר כן המש שנים למקרא■ כן עשי־ שינים למשנה■ קשלש V .עשית למצות• ין ימש עשרה לגמרא• כן'שמונה עשיה דחפת■ כן עשרי־ לרחף כן שרשים לכה• כן ארבעים לנינה• בן חמשןס לעצה■ כן שטיס לזקנה■ כן שנעים לשיבה• כן שמונים לגכודה• כן תשעים לשוח■ כן מאה כאלו מת ועני ובמל מי העולם• -1 כן כ; כג אומר הפך כה והפך כה דכלא כה ובר. תחזי וכיב וכדה מהי ומנה לא תזוע שאין לך מיה כיונה הימנה• 3) בן הא הא אומר לפי ם צערא אגרא•

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