Jeschurun
- Journal
- Jeschurun
- Volume
- 20 (1887)
- Issue
- Heft 24 (16.6.1887)
- Article
- Die Gesellschaft zur Beförderung des Christenthums unter den Juden
- Date
- 1887-06-16
- Page
- 371 (sequence 3)
- Language
- German
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371 er sich wandele in den Geist der Liede und des WohlwolleuS und der ocrcdjtcu Würdigung Israels, welches nichts sehnlicher als die Liebe und die Freundlichkeit seiner Mitmenschen hcrdciwünscht. Im Ucbrigcn entnehmen wir dem Bericht folgende Daten: Der Kolporteur der Gesellschaft hat ans seiner Ncise in Posen und Ostpreußen i!n letzten Jahre 78 Borträge gehalten, über 6000 Traktate vcrtheilt und über 3000 Testamente verkauft. — In Berlin, wo seit dem Dezember 1886 der Missionar Gottlicb wirkt, sollen manche erfreuliche Erfahrungen zu verzeichnen sein, (welche?). Die Jndenmissionsgescllschaftcn und die zunehmende Ausdehnung der bestehenden, das Erwachen der Liebe zur Jndenmission in der jungen Theologen- Welt, die Pflege derselben ans den deutschen Univer-׳ sitätcn, die Gründung des Leipziger Judcmnissions- Seminars unter Delitz sch's Leitmig, alles dieses dekünde, daß eS für die Christen Zeit sei zum Beten für Israel. Seit vier Jahren sei in London ein jndcnchristlichcr Gebetsbnnd gegründet, der jetzt 331 Mitglieder zählt, darunter 57 Prediger, 53 nicht ordiuirtc.Missionare und 20 Studenten der Theologie sich befinden. Möchte doch — damit schloß der Bericht — anch bald ein heidenchristlichcr Gebetsbnnd für Israel sich bilden,in wclchein die Gläubig.!.׳;! gleichfalls Morgens und Abends den Herrn bitten: ״Dl! wollest Dich aufmachen und über Zion erbarmen, denn cs ist Zeit, daß Du ihr gnädig seiest, und die Stunde ist gekommen." Wir schließen uns dieser letzten Bitte ans vollem Herzen im jüdischen Geiste an. Wir harren des Zieles entgegen, das Jesaja Kap. 2. also enthüllt: ״Es wird sein am Ziel der Tage, dann wird der Berg des Hauses Gottes feststchcn ans den! Gipfel der Berge uud getragen sein von Hügeln und ihn! zuströmen alle Bölker. Uud viele Nationen gehen und sprechen: Kommt, lasset uns hinauf zum Berge Gottes, zum Hanse des Gottes Jakobs, daß cs uns lehre von Seinen Sitten und auch )vir in Seinen Wegen wandeln; denn von Zion!vird das Gesetz allsgehen und Gottes Wort von Jerusalem. Es richtet dann zwischen Böllern und weiset viele Nationen znrechte: sie zerbrechen ihre Schwerter zu Sicheln und ihre Sperre zu Rebmessern, und kein Volk erhebt gegen das andere das Schwert, und sic lernen nicht mehr den Krieg." DaS alte Gesetz und das längst verkündete Wort Gottes bleibt ewiglich daS gleiche. Gott hat es nicht aufgehoben und widerrnsen, und Gott wird cs nicht aufhcben und widerrufen. Das ist der Glaube Israels. Der Geist dieses Gottcsgesctzcs aber wird endlich die gesammte Menschheit erfüllen, und sie wird endlich Ihm allein die Huldigung weihen. Nicht dem bloßen Glauben, dem Gesetze, dem durch die Menschheit verwirklichten Gehorsam gegen Gottes Gebot winkt diese herrliche Zukunft. פרקי אבות. Uebcrsetzt und erläutert von Samson Naphael Hirsch. (Fortsetzung.) ')12. In vier Zeitabschnitten steigt die Pest: im vierten und siebten Jahre und in! Ausgang des siebten Jahres, sowie in! Ansgang des Hüttenfestes eines jeden Jahres. In! vierten wegen vernachlässigten ArmenzehntcnS des dritten, 'im siebten wegen vernachlässigten ArmenzehntcnS des sechsten Jahres, nach Ausgang des siebten Jahres wegen Versündigungen mit den Früchten des siebten Jahres, nach Ausgang des HüttcnfestcS eines jeden Jahres wegen des Vorcuthaltens der den Armen gebührenden Gabeir. Wenn selbst in Zeiten allgemeiner Kalainität, wie die Pest, das den Armen Gebührende vorenthalten wird, so liegt darin Grund genug zur Steigerung der Kalamität. Jedes dritte und sechste Jahr der siebenjährigen Schcmita-Periode gehörte der sonst in Jcrusalem zu verzehrende zweite Zehnte den Armen. Die nicht wie Eigcnthnn! zu behandelnden Früchte des siebten Jahres kamen anch den Armen zu Gute. Die jährlich von der Ernte den Annen Zufällen de מתנות עניים wie 11 לקט שנהר! פאדז. s. w. '2) 13. Vier SiuncSartcn gicbt cs unter den Menschen: Der spricht: was mein ist, bleibt mein, was dein, ist dein, dies ist eine mittlere Sinnesart, Einige sagen, cs sei dies die Sinnesart Sodoms. Der spricht: das Meinige ist dein, das Dcinige mein, das ist ein Unwissender; das Mciuige ist dein, das Dcinige dein, das ist ein Frommer; das Deinige ist!nein und daS Mciuige mein, das ist ein Gesetzloser. Der Grundsatz, das; Jeden! das Seinigc verbleibe und Keinen! daS Eigenthnm des?ludern zu Gute komme, scheint die Mitte zwischen guten und schlechten Grundsätzen 31! halten und ist doch nach den׳Ansichten Einiger von höchster Benverslichkeit, inbcni er das Prinzip der Liebe ans der Brust und der leitenden י>ז בא־בעה פדקיב ר־כר מתרבה ברביעיה ו: •מ בי עי ר. ובמוצאי שביעית ובמוצאי, החג שנברי־שגה ועגת■ ברביעית מפגי מעי! ו עגי ^ב^לייעיר! ג גביעיה מפגי מעשר איבע מדות בא ר ב הארמי שרי שדיך ושלך שיי עב ־־האיץ• יבולי יבולי ושדיך שדיך זו מרה בינונית ויש אומייב זו מרת ברוב• שדי שרך ושדך שייך הבי!"- שדיך שליי ושדי שריי רשע•