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Jeschurun · 1887-06-16 · Heft 24 (16.6.1887) · p. 369

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jeschurun
Volume
20 (1887)
Issue
Heft 24 (16.6.1887)
Article
Die Gesellschaft zur Beförderung des Christenthums unter den Juden
Date
1887-06-16
Page
369 (sequence 1)
Language
German
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Hannover, Den M 24 W li[ad[pn$t|nft zur Förderimg jüdischen Geistes und jüdischen Lebens in Haus, Gemeinde und Schule. ßcgriimli’t 0011 Samson 31flpf}!1c[ Hirsch, Anschnitt-11. Ü'srncfiliflirn Jirfipiisgrfefffnmf{ ziiFmichchmi n.Jt. Nene Folge. Fünfter Jahrgang. Hcrausgi-gcbcn imlcr Mitwirkung d.-S Begründers und bewährter Genossen von Ahrac KirsH. Diese Wochenschrift erscheint jeden Donnerstag mindesten« 2 Bogen stark. — AbonnementSpreis bei allen Postanstalten und Buchhandlungen 9 J&. 0(״ für da« Vierteljahr. Der Buchhandel verkehrt direkt niit der Expedition des Jeschurnn zu Hannover. — Die (Expedition versendet auch direkt und franko unter Ztreifbaud den Jahrgang für 12dL oder 7 Gulden österr. Währ, ׳.:ach Deutschland und Oesterreich-, für U J6. oder 18 Fr. nach den Zaudern de« Weltpostverein«. — Anzeigen werden mit 25..$ s. d. :!gespaltene Pctitzeile oder deren stianin berechnet. — Expedition: Hannover, Herschelstr. 5. Inhalts Vcrzcrchirr^ vvrr Nr. 24. Die Gesrllschast zur Bcsördcrnng des Christenthurns unter den Inden. — .פרקי אבות i.Fonsctzuilg). — Ter Benc-Berith Orden. — Kollektiv-Berichte ans Ungarn. — Da« schwarze Buch (Fortsetzung). — Ci־in Aitemat ans das jüdische (ihcgesetz. — Korrespondenzen und Nachrichten: Berlin;2', Hamburg, Altona, Pest, Czeczc, Vom Platlcnsee, Aargau, Nom. — Inserate. Die (Gcfrnrdjfift j!1r Öiftirkrimij des ((Ijrilli’ntijilHiö iiiitrr dk» Juden, welche in Berlin ihren Sitz hat, beging an! 0. d. M. daS viernndscchzigste JahreSscst ihres Bestehens. Die Fcstprcdigt wurde vom Pastor Gcnsichcn ans Teschcndorf gehalten, welcher das Werk der Jndenmission und somit die Basis für die Thätigkeit der Gesellschaft in der Epistel Panli an die 91ömcr, Kapitel 9, 10 und 11, vorgczcichnct fand, nach welcher die Erwählung nicht vom äußerlichen Vorzug, sondern von der Gnade abhängt 1111 b die Erkenutniß derselben nicht in dem Gesetze, sondern im Evangelium zu finden ist. Ohne diese in den Worten Pauli gelegte Basis ^niüßte auch jeder Aufrichtige verzagen gegenüber dem Schreien der Welt und vieler Christen über die Erfolglosigkeit der Mission unter Israel. Znm eigentlichen Texte nahm er Ezechiel 33, 10. 11., und fand hier die Gründe, weshalb die Jndenmission mrd> in der Gegenwart heilige Pflicht der Christen sei. ES geziemt ltnS nicht, weder tie Glaubenssätze des ChrislcnthnmS zu erörtern noch die von der Kirche für den Kreis ihrer Gläubigen eingerichteten Institutionen znln Gegenstände unserer Betrachtung zu wählen. Wenn aber eine ״Gesellschaft" Zusammentritt, um unö Inden zur Annahme des Ehristcnthums zu bewegen, lomit sich ans freien Stücken an uns!vendct, so dürfte cs keineswegs als etwas Ungehöriges anznschcn sein, wenn wir die Berechtigung dieser Gesellschaft zu untersuchen nnS erlauben. Wir kommen damit ja eigentlich nur ihrem Verlangen entgegen, da sie von nnS nngernfen sich um unser ewiges Heil bemühen will. Sie erblickt in dem erwähnten Panlinischen Römerbricsc, wie ihr Festredner sich auSdrückt, die ״magna chartu der Inden-MissionSarbcit". Nehnien wir aber die Kapitel 9, 10 und 11 der Epistel Panli an die Römer zur Hand, so suchen wir vergebens nach einer Andeutung von der Pflicht und dem Recht jener Gesellschaft für die Bestrebung, die Inden zur Annähme der Tanse zu bewegen. Paulus spricht ausdrücklich (Kap. 11, 13) ״Mit euch Heiden rede ich; denn dieweil ich der Heiden Apostel bin, will ich mein Amt preisen." Er weist die Frage (Kap. 11, 1) ״Hat

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