Wissenschaftliche Zeitschrift für jüdische Theologie
- Journal
- Wissenschaftliche Zeitschrift für jüdische Theologie
- Volume
- 1847
- Issue
- Heft 2
- Article
- Materialien zu einem Commissionsbericht über die Speisegesetze
- Date
- 1847-01-01
- Page
- Seite 48 (sequence 5)
- Language
- German
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!. Die Speijezes-tze. 45 nachlirst und die burate prüft, wird sich alsbald überzeugen, daß der Behauptung oeö I. Hallevi ein doppelter Irrthum zu Grunde liege, denn eö ist ebenso gewiß, daß die lheokratische Helligkeit nach ihalinildischeu Begriffen noch hente sorldaure, als daß bieNelnigungügcsehc,!vo sie nur Anwendbarkeit finden, forrbestchen. Wir haben daher nur das zweite Argument zu prüfen, daß nämlich die Neinigungsgcsetze deshalb nicht mehr eristiren, well wir ohnehin als ^22) ohne ^2^ mit Unreinheit behaftet find. Wahrlich einen schlagenden: Gegenbeweis hätte Einhorn nicht führen können! Wnl wir nach der thalinndischen Theorie unrein sind, weil die Unreinheit an unS haftet und wir aus Mangel an vorgeschrittenen NeinignngSmitleln ^2^4 von dieser Unreinheit unS nicht befreien können, deshalb — so argumentier Emhorn — seien wir rein, cristircn für uns die Neinigungögesetze nicht mehr, seien diese „tatsächlich aufgehoben!" Wären die Neinigllngsgefctze für uns thatsächlich aufgehoben, eristirten sie für unS nicht mehr, wie könnte man uns unrein, nerlnen, von unö sagen, daß die Unreinheit an unö hafte? Wird der außerhalb des theokratischen Verbandes sichende Nichtjnde unrein, im thcokralischcn Wortsinne unrein genannt? Für ihn eristireu die Reinheitsgcsetze nicht, und er kann nicht wie der Jude durch die Berührung deö Leichnams verunreinigt werden *). Daß wir wirklich unrein sind und also genannt und betrachtet werden, daß wir nur deshalb unö verunreinig.?« dürfen, weil.wir unrein sind und dadurch unsere Unreinheit nicht vermehren varin liegt eben der stärkste Beweis, daß die Neinigkeirsgesttze für uns gleichwohl cristircn. Wir dürfen unö zwar verunreinigen, weil wir unrein sind, mithin begrifflich und thatsächlich uns nicht verunreinigen, dürfen aber mit dem Heiligen, soweit es noch unter den gegenwärtigen Verhältnissen eristirt, in keine Berührung kommen, weil — wir unrein sind. Wenn eö Bekhoroch ') IKLV IK NL2 xM 'VN nv KI2I2 Nl^v v'tt 'VN j2I NNQN NI. No"? KN!)v 'V2 KIN 'IN I'^>v ^'NKN IK NIKQvrN ^2 N2^2 Nv NKVU22 d>^1 NQ2 xvv' NLN2^» 1N2 ^'K0!2NV NVN2N L'VN Maimsnid. NKVIV N Nv t, 13-