Mannheim
Compact Memory

Wissenschaftliche Zeitschrift für jüdische Theologie · 1844-01-01 · Heft 3 · p. Seite 443

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Wissenschaftliche Zeitschrift für jüdische Theologie
Volume
1844
Issue
Heft 3
Article
Nissim ben Jakob und sein Sefer ha-mafteach schel manule ha-talmud [Rezension]
Date
1844-01-01
Page
Seite 443 (sequence 13)
Language
German
Belongs to
article
OCR quality
92% known words query
IRI
…/2929020-2929041-2929045-2932498--3115-2932561
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

2 entity mentions

M. Nissim den Jakob. M hebe. Schrift) im Besitze meines Bruders gesehen, daS ganz dasselbe enthält, was Munk angiebt ^). Chuschiel wird einmal und in einer Weise genannt, daß.dadurH Auch ich habe ein Exemplar gesehen, welches aus hem Nachlasse Krochrnal's Hrn. Dr. Zunz übergeben wurde, und das ich bei der Durchreise des Ueberbringers durchzublättern Gelegenheit hatte; wenn auch in diesem die Zeitangaben, wie sie M. macht, sich nicht finden, so ist der Name des Verfassers vielfach wiederholt. Nach einigen Versen befindet sich zuerst eins Unterredung zwischen dem (Forscher) und (her Seele), nach deren Schlüsse eine Zweite Unterredung Zwischen dem Forscher und (dem Lehrer), nach deren Schluffs wird die Erklärung des Jezirah als eigentlicher Zweck angekündigt, aber dennoch folgt erst noch eine Unterredung zwischen dem Forscher und dem Lehrer und eine Einleitung von 10 Capp. und nun erst das Jezirah, Text mit weitläufigem arad. Cvmmsntar und der Commentar zu den Pirke N. Eli'eser. 'Am Schluffe dieses Codex fehlen einige Blätter, nämlich von der Mitte des c. 52 an. Dis Methode des Verfassers giebt gleichfalls schon sein Atter an, es ist dis Philosophie des Maimonides mit noch schärferer symbolischer Ausbildung, wie sie bei dessen Sommer,tatoren sich findet, aber zugleich gemischt mit kabbalistischest Ingredienzien. Zur Charakteristik des Buches gebe ich zwei Vers? erklärungen. Im 4. der 10 Einleitungs-Cap, erklärt er L M. Z, 22 so: n ist der Shekhel ha-po'el, ist die dem Menschen inwohnende geistige Kraft, IM (vergl. Maimonides im Moreh I, 2) die moralische Einsicht; wenn diese sich stärkt, dann wird der Mensch 1NW, eng anhangand dem Shekhel ha« po'el. L M. 3, 2 wird e. 6 das. so erklärt: Die den Sternen Lnwohnenden bohern Kräfte heißen wenn diese in irgend Jemarrdem wirken, so heißt deren Träger ein ein solcher war Moses, und e^ wird hier unter diesen Worten verstanden; die Wirksamkeit in ihm als Träger dieser Kräfte wird mir den Worten ND7D aus gedrückt, NMN aber Heißt, aus Moses eignem Innern, nämlich hat an BuchstabenwertH 1L0 gleich der Anzahl von Moses' Lebensjahren! Daß die innerlich wirkende Kraft bedeute, sage auch Zacharias mit dem Ausdrucke Diese seltsame Mischung von Kab« kalah und Philosophie, die Ln einer weitgetriebenen Symbolik sich begegnen, ist auch der Charakter des eigentlichen Commenlars zum Jezirah. G.

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.