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Wissenschaftliche Zeitschrift für jüdische Theologie · 1844-01-01 · Heft 3 · p. Seite 424

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Journal
Wissenschaftliche Zeitschrift für jüdische Theologie
Volume
1844
Issue
Heft 3
Article
Schimschon. ein Lexikograph in Deutschland
Date
1844-01-01
Page
Seite 424 (sequence 12)
Language
German
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424 Bibliographie. dem Nakdan Schimschon, welchen der im I. 1294 lebende Nakdan Zosef aus Xanten, Sohn des Kalonymos aus Neuß, als seinen Großvater bezeichnet, richtig ist, da man dann diesen wohl erstaun 1240 setzen.dürste. Allein auch aus innern Gründen ergiebt sich die Verschiedenheit unsers Schimschon von dem bekannteren Grammatiker und Nakdan. Sieht man nämlich die Stellen an, welche Delitzsch an verschiedenen Orten seines Jeschurun von diesem anführt, so erkennt man in ihm bald den von der spanischen Schule zur Genüge belehrten und wohlbewanderten Grammatiker, der viel zu hoch stand, um ein Wörterbuch solcher Art verfassen zu können, und er, der die Lehre von der Dreibuchstabigkeit aller Stämme annimmt (Delitzsch das. S. 192 A. 1 u. S. 252 f.), würde gewiß nimmer in eine solche Stämmeverwirrung gerathen sein; dabei findet sich noch ein ausdrückliches Zeugniß für die Verschiedenheit der Personen darin, daß der Grammatiker das Wort ssssHA von führen, ableitet und gegen die andere Ableitung von fl.V protestirt (ders. das. S. 86 A. 1), während unser Lexikograph eS gerade unter anführt'). ' Wir Haben uns nur noch genauer die Autoritäten anzusehen, deren sich unser Schimschon bedient; sie sind außer dem immer angeführten babylonischen Thargum und Raschi noch ferner: Sandras ein Mal 2), Menachem häufig, vielleicht zuweilen aus aus seiner Bemerkung zu einem Morgenpiut am Versöhnungstage, zu dem Satze nämlich: QMN wo seine Glosse lautet: Von dem genannten Jo'ez b. MalkhieL sind noch zwei andere mit Akrostichen versehene Selichoth in diesem Codex, an fangend: PA'PI und nmo >2^ INN "'S N2N?N'in."1 'S LN'MI LNMV «s NN1P1 7NM w Unser Schimschon mag diese Ableitung ohne Weiteres aus'Parchon ausgenommen haben, während sonst die Nichtanhänger der arabischen Schule, welche das arab. Stw. fW nicht kannten, es Lieber von ableiten, vergl. z. B< Samuel ben Meir zu S M. 2, l. ») Angeführt in Heft 5 S. 288 A. 1»

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