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Wissenschaftliche Zeitschrift für jüdische Theologie · 1844-01-01 · Heft 3 · p. Seite 419

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Journal
Wissenschaftliche Zeitschrift für jüdische Theologie
Volume
1844
Issue
Heft 3
Article
Schimschon. ein Lexikograph in Deutschland
Date
1844-01-01
Page
Seite 419 (sequence 7)
Language
German
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II. Schimschon, ein Lexikograph. 419 (Punctatoren). Ihr Geschäft war, die von Schönschreibern angefertigten Bibeleremplare zu corrigiren, die Vocale und andere Zeichen, sowie die Maßorah hinzuzusügen; während einige die Sache mehr handwerksmäßig betrieben, sich mit dem von frühern Zunftgenossen Erlernten begnügten und es für ihr Amt verwendeten, bestrebten sich doch Andere, ein System aufzustellen, und wir haben von ihnen schätzbare Arbeiten. Zu ihnen gehören: Schimschon,-der Verfasser des grammatischen Werkes Schimschoni, auch Sefer Ha-Konim genannt, von welchem Delitzsch in seinem Jeschnrun interessante Auszüge macht, Salman oder Jekuthiel ben Iehüdah ha-Khohen, dessen 'En Ha-Kore zu Pentateuch und Esther, schätzbare maßorethische Bemerkungen enthaltend, Heidenheim veröffentlicht hat, und Moses aus London, dessen Abhandlungen über Vocale und Accente die großen rabbinischen Bibeln enthalten, offenbar derselbe mit Moses ben Isaak Nashi ans England, dem Verfasser des Sefer ha-Schoham. In diese Reihe von Männern, die alle wenigstens schon einigermaßen bekannt sind, will ich einen Mann einführen, der als ein ganz Fremder sich erst genügend ausweisen muß, um Aufnahme zu finden. Ein Codex in Quartformat, den ich besitze, enthält nämlich, außer einem sehr , schön geschriebenen Exemplare des 'Arukh von Nathan ben Jechiel *), auch ein bis jetzt ganz unbekanntes *) Von diesem vorläufig blos folgende Notiz. Es umfaßt 97 Blatter, ist in drei Columnen geschrieben, ist sehr abgekürzt, so daß, wenn mehrere Beispiele für ein Wort angegeben sind, einige fehlen, von den aufgenommenen selbst blos der Lheit, welcher das Schlagwort enthält, gegeben wird, auch einige Artikel von untergeordneter Bedeutung fehlen. Bei diesem Streben nach Naumersparurß ist es natürlich, daß auch die Gedichtchen nicht stehen; am Schluffe befindet sich blos folgendes Epigraph: ^1)1 L21^1.2VN2 ^21P' '22p P'ZNI 2Vixi "11222 1'^p NI'NNp Ld-r!2lPn 'V'MtL' '21L 1122 O"N PIN 2^2' N2NO D^p. Hingegen stimmt die Abschrift sonst sowohl in der Abtheilung eines jeden Buchstaben in einzelne Capitel als auch Ln Lesarten fast ganz mit dem Leydener Manuskript überein, welches Derenburg in dieser Zeitschrift B. M, 279 ff. u. IV, 123 ff. beschrieben hat. Mit Beziehung auf neuere Studien führe ich blos an, daß in diesem Codex nach PM7D noch ein in dm Ausgaben fehlender Artikel

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