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Wissenschaftliche Zeitschrift für jüdische Theologie · 1844-01-01 · Heft 2 · p. Seite 383

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Journal
Wissenschaftliche Zeitschrift für jüdische Theologie
Volume
1844
Issue
Heft 2
Article
Jüdische Zeitschriften
Date
1844-01-01
Page
Seite 383 (sequence 12)
Language
German
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Nachrichten. 383 dem festen Fußen nämlich auf dem gegebenen positiven Nechtöboden: so wird nun bei der bestimmten Umwandlung in eine Monatsschrift, eine mehr gleichmäßige umfassende Beleuchtung der gegenwärtigen Verhältnisse im Judenthume eintreten, wie Dies das erste Heft schon zeigt. Eine kurze Zeit hatte sich auch ein anderes jüdisches Wochenblatt Geltung zu erringen gesucht, nämlich die „jüdische Schulzeitung" von Bloch in Sirnmerm Es sind mir im Ganzen blos zwei Nummern dieser Zeitung zugekommen, und ich glaube nicht, daß sie sich länger als ein Vierteljahr erhalten hat. Selbst wenn überall gesonderte jüdische Schulen wären oder auch wenn wenigstens überall Vorsorge getroffen wäre für einen geregelten, die Schuljugend der ganzen Gemeinde umfassenden jüdischen Religionsunterricht, so möchte auchsdaim die Berechtigung einer besonderen jüdischen Schulzeitung zu bezweifeln sein, da das Allgemeinpädagogische nicht Ln den con-- fessionellen Kreis verengt werden soll, das konfessionell Eigenthüm- Liche aber in die allgemeinen jüdischen Blätter übergehen kann; mag auch der Lehrer gerne vieles Einzelne trotz seiner scheinbaren Geringfügigkeit besprechen, das jedoch für die Blätter allgemeinen Inhaltes' als zu speciell erscheinen möchte, so kann doch dem größeren Publikum, durch dessen Theilnahme allein unter den Juden eine Zeitung sich erhalten kann, nicht zugemuthet werden, für diese Einzelnheiten ein besonderes Interesse zu beweisen. Dazu kommt aber noch, daß gerade in größeren Städten gesonderte jüdische Schulen fast gar nicht vorhanden sind und selbst der Religionsunterricht da noch so wenig geordnet ist, daß Gemeindelehrer zu den Ausnahmen gehören; wo der Stand selbst aber so wenig Festigkeit im Leben hat, kann, eine besondere Zeitung für ihn auch nicht leicht gedeihen. Ein anderes Unternehmen erhielt sich zwei Jahre hindurch, nämlich vom letzten Mertel des Jahres 1840 (dem Anfänge des jüdischen Jahres 5601) bis dahin 1842 und gab einen Beweis von dem Neichthume und der Mannigfaltigkeit des jüdischen Geistes in Deutschland, mußte aber doch als eine künstliche Frücht verschwinden. Die in hebräischer Sprache erschienene Monatschrist „Zion" (je ein Bogen monatlich) unter der Redaktion deS verewigten wackern, warmen und thätigen vr. M. Creizenach

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