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Wissenschaftliche Zeitschrift für jüdische Theologie · 1844-01-01 · Heft 2 · p. Seite 325

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Journal
Wissenschaftliche Zeitschrift für jüdische Theologie
Volume
1844
Issue
Heft 2
Article
Bruno Bauer und die Juden [Rezension]
Date
1844-01-01
Page
Seite 325 (sequence 1)
Language
German
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329 L. Bruno Bauer^ un,d 8ie Juden.. - , Die Judenfrage. Von Bruno Bauer. Braunschweis/Otto. 184Ä- ' 115 Seiten 8. Zweiter Artikel. E^lr. haben in dem ersten Artikel dieser Entgegnung besonders die politische Seite hervorgehoben und da versucht, die Auffafsungs-- weise dieser Frage von Seiten Bauer's in ihrer Nichtigkeit nachzuweisen, die Sophismen aufzudecken, mit welchen Bauer die klaren . Begriffe zu verwirren bemüht ist, die in ihrer Entwickelung die bürgerliche Gleichstellung der Juden, d. h. die volle gleiche Betheiligung aller' Staatsbewohner an den von dem SLaatsganzen ausströ menden Rechten und Vortheilen, unzweideutig verlangen. Wenn Bauer unterdessen seine Abhandlung zu einer besondere Broschüre ausgedehnt und die schon in jener bunt an einander gereihten Lappen in dieser mit noch einigen neuen vermehrt hat, so thut Dies unsern Grundgedanken, die dadurch nicht widerlegt worden, keinen Eintrag. Wir können daher umsomehr zur Lösung der für den zweiten Artikel bestimmten Aufgabe schreiten, nämlich zur Aufstellung des, unserer Ansicht nach, einzig richtigen Gesichtspunktes, von welchem aus die religiöse Seite dieser Frage zu betrachten ist, als im Einzelnen die Bäuerischen Jvrthümer bereLis von Anderen zum Theile mit vielem Glücke und Scharfsinne beleuchtet worden sind. Ich hoffe übrigens, daß auch die jetzt, folgende Erörterung unsern Lesern nicht üöerstüssig scheinen wird, obgleich das Werk von Bauer nicht mehr zur Litteratur des Tages gehört. Hasten ja Lei uuserm Gegenstaude die Ansichten noch lange in den Gemüthern der Gegner, nachdem sie bereits der ersten leidenschaftlichen Besprechung entzogen sind, und sind ja auch die BethMgten wie die Freunde noch immer auch dann unruhig, selbst wenn der augenblickliche Eindruck geschwunden sein sollte. Auch ist diese religiöse Seite der Frage selbst von solcher selbstständigen Bedeutung, daß es erwünscht sein muß,, zu ihr hmgetrieben zu werdnr/ und die Schärst, mit welcher der Gegensatz Jüd. Zeitschr: V. Bd. 2Z

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