Wissenschaftliche Zeitschrift für jüdische Theologie
- Journal
- Wissenschaftliche Zeitschrift für jüdische Theologie
- Volume
- 1844
- Issue
- Heft 2
- Article
- Zur Entwickelungsgeschichte der hebräischen Sprachkunde, biblischen Exegese und hebräischen Dichtkunst unter den arabischen Juden im zehnten, elften und zwölften Jahrhundert [Rezension]
- Date
- 1844-01-01
- Page
- Seite 324 (sequence 64)
- Language
- German
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824 Recensl'onen Wenn der Leser diese Abhandlung hiev erhält, obgleich sie — während des Druckes — bereits durch Hrn. Dukes in der,.Zeitschrift si'w die Kunde des Morgenlandes" (V, 1 S. 115 — 136) veröffentlicht wurde, so wird sich ihm, abgesehen davon, daß diese Zeitschrift in den Händen der Freunde jüdischer Litteratur nicht sehr häufig sein mag, durch die Vergleichung noch manche interessante Bemerkung darbieten, obgleich beide Abdrücke nach demselben Codex angefertigt sind. Ich will hier blos auf Weniges aufmerksam machen. Die älteste Stelle, nämlich die des Zefeth, welche hier S. 318 A. 1 angeführt wird, kennt Dukes (S. 116) nicht, und wenn er statt 70 Wörter anfangs (das.) 89, später (S. 136 Anmerk.) 90 gefunden zu haben glaubt und für lesen Witt so widerspricht dem eben auch diese Anführung des Zefeth, aber noch mehr, daß es in der That 91 Wörter sind, wie Dernb. richtig bemerkt, währ nd Dukes blos ein Beispiel übergeht ans Mißverständnis nämlich daS hier S. 317 Z. 16 u. 17 angeführte vorr (S. 116 A. 2). Wenn Dukes (S. 117 Vi. 3) das hier S. 317 Z. 13 befindliche für arabisch nehmen will und da nicht ganz zurecht kommen kann, so irrt er, da das Nabbinische vielmehr unter der Sprache der Leute" verstanden wird; bequemer ist übrigens seine Lesart, an den Anfang des Satzes zu stellen. Für ' hier das. Z. 15, liest auch er (S. 113 N. 5), als stünde so im Texte, Für hier das. Z 17, liest er (das. Nr. 6) mit Bezug auf Jebamoth 98 d; allein es ist grade iu dieser Stelle nicht zu finden. Für hier S. 320 Z. 3, liest er (S. 128, Nr. 48) was jedoch offenbar eine, meiner Meinung nach falsche, Correctur ist aus Kherithoth il a. F 'r hier S. AZ1 Z. ^13 liest er (S. 132 N. 66) was richtiger scheint. hier S.. 322 Z. 7, übersetzt er (S. 134 N. 79): ,,mit Noth/' während es doch grade im Gegentheile heißt: in Ruhe, ohne Störung, ve'rgl. z. B. Khethub. 20u. Die Worte NN2Nhier das. Z. 8, u. Z. 9 u. 10 fehlen bei ihm (das. Nr. 861) gänzlich. Wer beide Abdrücke noch weiter aufmerksam vergleicht, wird noch manche minder wesentliche Abweichung finden, aber bald erkennen, daß der hier nach Dernbnrg's Abschrift veranstaltete ein weit genauerer ist, womit jedoch dem Verdienste des Hrn. Dukes kein Abbruch geschehen sott. G