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Wissenschaftliche Zeitschrift für jüdische Theologie · 1844-01-01 · Heft 1 · p. Seite 118

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Journal
Wissenschaftliche Zeitschrift für jüdische Theologie
Volume
1844
Issue
Heft 1
Article
Neue Beiträge zur Geschichte des Streites über das Studium der Philosophie in den Jahren 1232 bis 1306 [Rezension]
Date
1844-01-01
Page
Seite 118 (sequence 37)
Language
German
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IRI
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118 Recensionen. Todros de Beaucaire übergeben wurde, die Aufforderung enthaltend, daß ein Bann ausgesprochen werde gegen das Studium der Philosophie vor zurückgelegtem 30sten Jahre. ' Mb am. und Todros besprachen sich nun zuerst mit einzelnen Gleichgesinnten, in der Absicht, das Schreiben,' nachdem, sie für dessen Inhalt die Mehrzahl' gewonnen, an einem Sabbathe öffentlich in der Synagoge verlesen zu lassen. Jakob b. Makhir, den Abbam. gleichfalls für den Beschluß gewinnen wollte, rieth ihm, nach anfänglichem Schwanken, an dem dem bestimmten Sabbathe vorhergehenden Freitage von dem Beginnen ab,-da er niemals in dasselbe einstimmm werde) Abbam., der ihn von Juda Thibbon gereizt sich dachte, ließ sich mit ihm in eine Discussion ein, die aber erfolglos blieb. Das Schreiben wurde durch den Boten am andern Tage verlesen, während Viele aus dem Gotteshause zurückgeblieben waren, Jakob b. Makhir aber, dort anwesend, entschieden dagegen protestirte und die Gemeinde in zwei Parteien sich Lheilte. Abbam. und Todros hielten es nun für's Beste, die Sache vorläufig aus sich beruhen zu lassen bis zu den kommenden Festtagen, hielten es aber doch für Pflicht, vorläufig nach Barcel. zu schreiben, zu danken und die Aussicht auf ein später eintreffendes Schreiben der Gesammtgemeinde zu eröffnen. Allein die Gebildeten blieben auch nicht ruhig und bereiteten eine tadelnde Antwort nach Barcel. vor) dies erfuhr Abbam. am HüLLenftste 65 (October 1304) und beeilte sich, ein zweites Schreiben abzusenden, das, mit 25 Unterschriften versöhn, die vollkommene Billigung der ganzen von. dort -aus gestellten Anforderung ausdrückt, mit dem Bedauern, daß sie die Gegner nicht zur Einstimmung zu bringen vermögen. Acht Tage später kam aber auch das Schreiben der Gegner dorthin,: die es seltsam finden,' daß man Wissenschaften verbieten solle, welchen die Thalmudisten fleißig obgelegen, daß man die Jugend davon zurückhalten solle, während auch Maim. schon in . früher Zeit sich denselben gewidmet habe. Als Abbam. von dem Abgänge dieses Schreibens Kunde erhielt, wandte er sich nochmals nach Bare., um sich zu entschuldigen, indem er ganz nach Aufträge verfahren, und Littet, sie möchten dort nur den Bann für ihre Gegend aussprechen, denselben dann hierher senden, wo er/sicher Nachachtung finden werde, und in einem andern Schreiben sucht er sich von den Anklagen der

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