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Wissenschaftliche Zeitschrift für jüdische Theologie · 1844-01-01 · Heft 1 · p. Seite 54

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Journal
Wissenschaftliche Zeitschrift für jüdische Theologie
Volume
1844
Issue
Heft 1
Article
Das Verhältniß des natürlichen Schriftsinnes zur thalmudischen Schriftdeutung
Date
1844-01-01
Page
Seite 54 (sequence 2)
Language
German
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Z4 IV. DasMHältmßdesnatürlichen digen gelehrten .Apparate und mit der nochwendigen ' Entschieden^ heit noch nicht ausgesprochen, auf der andern Seite ich er, leider! noch gar nicht gefühlt und daher auch kein Versuch gemacht worden,-, denselben zu verwischen und eine Ausgleichung herbeizufi'chren.. M ist ein Verdienst des -Herrn V. Creizen a ch, das; er. in seinem Lhariag sein Augenmerk auf diesen Punkt, gerichtet, und .wie.sehr dieser Gegenstand den innersten Kern der Lhcologisthen Richtungen berührt, zeigte sich darin, daß die sonst stumme gegnerische -Richtung in einer deutschen und einer hebräischen Gegenschrift eine Abwehr versuchte. Allein C. hat zu sehr das große Publikum und die unmittelbare Praris im Auge, als daß nicht die nothwendige höhere-gelehrte und wissenschaftliche Behandluugsweise wie das feste Hakten an der gewonnenen Überzeugung und an einem bestimmten Standpunkte vermißt werden-sollte, und die Gegner fühlten bloS das Bedürfnis;, dem Publikum den Glauben beizubringen, daß M solcher Gegensatz gar nicht vorhanden sei, scheinen aber demselben , keineswegs eine Zeittang soweit in sich Raum gegönnt zu haben, daß sie es zu. einer, wenn auch nur scheinbaren, inneren Versöhnung gebracht .hätten.*) Auch der Herr'Rabbiner Hirsch, der -durch die Einrichtung seiner „Versuche über Jisroekts' Pflichten" in denen die Schriftstelle der Darlegung des Lhalmndisch - gesetzlichen Inhaltes vorangeht, genöthigt war, zwischen beiden eine Harmonie herbeizusührm, zeigte gleichfalls in der. oberflächlichen Art, mit der er dies thut, daß sein e.regetisches Gewissen in einem sehr gesunden Schlummer befangen ist und von dem Hauche der Wissenschaft kaum leise angesachelt wird.**) Von wem Werke des Herrn Rabbiner L. Hirschftld: „Der Geist der talmudischen Auslegung der Bibel. I. hatachische E.regese rc." hätte man nun eine genügende Erörterung dieses Gegenstandes erwarten dürfen; allein der Vfr. hat sich, bei seinem zwar tüchtigen Streben,-doch, wie es scheint, gewaltsam ein halb apologetisches Ziel vorgesetzt, ' seine Schrift in ein ihr gar nicht anpassendes philosophisches Gewand gehüllt, den richtigen Gesichtspunkt über E.regese sich - von vorn *) Vst. dieser Zrfchr. B. kl. S,, 548-562 I V. S. 114 ff. "1 Vgk. Zts-tt. W M. SÜ78 ff. m B. IV. S. S6L ff. '

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