Wissenschaftliche Zeitschrift für jüdische Theologie
- Journal
- Wissenschaftliche Zeitschrift für jüdische Theologie
- Volume
- 1844
- Issue
- Heft 1
- Article
- Der Monotheismus in sittlicher Beziehung
- Date
- 1844-01-01
- Page
- Seite 45 (sequence 2)
- Language
- German
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HI. Der Monotheismus in sittlicher Beziehung. 45 Gottes zuerst eingeführt. Schon die^ Stammväter der Hebräer waren im Besitze dieser Wahrheit, ja von ihr gingen, wovom bereits an einem, andern Orte die Rede war*), die Uranfänge aller Religionen aus und' sie ist rs , die in dem unerschaffeneu Ein der Indier, in Zern an e akeren-e der Perser, Athor der Ägypter, Lien der Chinesen, im Odin der nordischen Völker und .Votan der Amerikaner, in der und dem Fatum der Griechen und Römer**) vergebens, ein 'heiliger, mahnender Scharten, vor den Völkern dastand***), die vor dem Übermuthe und der Tyrannei einer neu erstandenen, immer zahlreicher werdenden Götterwelt —- 2^NN (stid glücklich, Israeliten! 22^2U) st) —' nicht aufzublicken wägten. Aber'die Lehre Mosts-chestigte dich Wahrheit fir did Menschheit, ließ.sie also, gleichsam eine heilige Quelle, jeden Lebensnerv eines Volkes durchströmen, daß es fortan (im Ganzen) sich nimmer mehr von ihr trennen konnte, lehrte namentlich in ihrem Lichte so die Hauptgedanken einer reinen Sittlichkeit begreifen und würdigen, daß sie .indem ganzen Glanze ihrer ewigen Natur sich entwickelten (°^21U2 21U " l°°lU2-Üstst) und leuchtend und siegend alle Beziehungen -des Lebens durchdrangen. Diese Hauptgedanken sind: Begreife, daß Du Gottes bist (Pflichten gegen Gott)!- Sei für Dich selbst sein Ebenbild! gegen den Mitmenschen wie gegen Dich! und in der Schöpfung herrschend/ ein Stellvertreter des Schöpft Keines *) Ideen zu einer Geschichte der Unsterblichkeitslehre bei den He- ' braern, in I l l g e n s Zeitschr. für histor. THeol. Bd. I. Hst. 3^ (neuer Folge). - d - "*) S.. das. S. 9 ff. ^^*) Nach der Schrift hatten bereits die bersten Menschen richtige Begriffe von Gott, da er sich ihnen offenbarte und ihnen mannigfache Belehrungen erth eilte. Von ihnen nun stammten und erb- . tm alle Völker, und Thatsache ist, daß, je weiter wir die Geschichte sämmtlicher heidnischer Religionen rückwärts verfolgen, wir bei ihnen allen um so reinere Begriffe, um so auffallerldere Anklänge an biblische Anschauungen vorfinden, - S. d. gen, Abhandl. - ck) 5Most 52, 17,. . .... - - . b. . . b .. b - -M-Ps.36,18